Mar
28
2014
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Mit dem Rad in Bangkok

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Eine Millionenstadt wie Bangkok ist mit Sicherheit nicht der erste Ort an den man denkt, wenn es ums Radfahren geht. Und in der Tat sind Verkehr und Straßen nicht wirklich der ideale Ort für Radfreunde. Aber: Wer ein wenig besser Bescheid weiss, der kann sich mit dem Rad sehr gut durch Bangkok bewegen und unvergessliche Erlebnisse haben.

Mit BTS geht’s besser
Die gute Nachricht für Radfahrer ist dass man Fahrräder mit in die Skytrain (BTS) nehmen darf. Die schlechte Nachricht ist das dass in der Rushhour wegen Platzmangel eine echte Herausforderung ist. In die MRT darf man nur Klappräder mitnehmen. Das Rad kostet nicht extra.

Dank der BTS kann man einige Strecken sicher trotz Fahrrad zurücklegen und sich dann erst an der gewählten Station auf den Sattel schwingen. Wesentlich sicherer als die Hauptstraßen sind nämlich die Nebenstraßen udn Sois, in denen sich ohnehin das wahre Leben der Stadt abspielt. So kann ich nur empfehlen rechts und links der Sukuhumvit mit dem Rad die Stadt zu erkunden.

Im Park: Radeln erlaubt

Der größte Park in Bangkok ist der Rama IX Park an der Srinakarin Road (hinter dem Paradise Park Shopping Center). Dort ist Radfahren erlaubt, wenn auch nicht überall. Auch für den Auslännderverständliche Schilder geben aber Auskunft. Auf einem Rundkurs kann man Rennradenthusiasten trainieren sehen und versuchen, Schritt zu halten. Die Wege sind asphaltiert und ohne Steigungen, teilweise unter Bäumen. Im Park selbst gibt es Toiletten und kleine Kioske mit Erfrischungen. Die beste Zeit ist früh morgens, der Park öffnet um 5.30 Uhr.

Sri Nakhon Khuen Khan Park: Bangkoks grüne Lunge

Der Park liegt auf einer Halbinsel die von einer Schlinge des Chao Praya Rivers geformt wird und ist klein, aber fein, Gleich nebenan gibt es noch eine Kampffischfarm, die man besuchen kann, auch wenn die Öffnungszeiten schwer herauszubekommen sind. Einfach vorbeischauen. Das Gute an Bang Nam Phuem (so der Districtname) ist, dass man auf der gesamten Halbinsel wunderbar Radfahren kann. Es ist vor allem am Wochenende ein Mekka für Radler. Sehr zu empfehlen ist ein Stop am Bang Nam Phueng Floeting Market, der allerdings nur am Wochenende offen hat.

Neu: Der Biketrain
Seit gestern gibt es einen neuen Service in Bangkok, den #ThaiBiketrain. Es handlet sich dabeium einen extra Wagen am Zug nach Ayuthaya. Das Ganze ist wohl noch in der Entstehung, aber durchaus eine faszinierene Idee. Für den ersten Trip hatte man einen lokalen Radclub eingeladen, die Idee auszuprobieren. Grundsätzlich kann aber Räder in allen Zügen mitnehmen, eventuell muss man eine Gebühr bezahlen.

Written by admin in: Asien,Thailand | Tags: , ,
Mar
03
2014
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Wieviel kostet eine Bootsfahrt am Kanal in Bangkok?

Ein Grund warum ich selten die Boote in Bangkok genommen habe war dass ich keine Ahnung hatte was es kostet und wohin die Boote fahren. Am Chao Paray Fluss geht das noch, am Klong Saen Saeb (Oder San Saab) ist das eher verwirrend. Damit ist jetzt Schluss. Es gibt eine kleine aber feine App, die hilft.

Sansaab App
Sie heisst Sansaab und ist an der Srinakarinwirot Universität entwickelt worden. Sie ist gratis und für iOs erhältlich. Verfügbare Sprachen sind Englisch und Thai.
Die Bedienung ist einfach: Man gibt Start und Endstation ein und die App berechnet den Preis und die Fahrtzeit. Wer nicht weiss wo die nächste Station ist kann sich lokalisieren lassen und sieht auf der Map, wo die nächste Haltestelle ist. Wenn man auf die Haltestelle klickt gibt es ausserdem noch eine Liste der Busse die sie anfahren. Es wäre schön wenn auch der Chao Praya enthalten wäre, aber es ist immerhin ein Anfang.

Written by thomaswanhoff in: Asien,Thailand |
Feb
23
2014
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Reisehinweis und Reisewarnung – was sind die Unterschiede?

Aus gegebenem Anlass muss ich mich hier mal mit dem Unterschied zwischen Reisehinweisen und Reisewarnung beschäftigen. Das wird nämlich – vor allem von deutschen Medien – gerne verwechselt. Eigentlich gibt es noch eine dritte Kategorie, nämlich die wichtigen Sicherheitshinweise. Herausgegeben werden alle vom Auswärtigen Amt. Das definiert die drei Hinweisarten wie folgt:

Website Auswärtiges Amt

Website Auswärtiges Amt

Reisehinweise enthalten Informationen unter anderem über die Einreisebestimmungen eines Landes, medizinische Hinweise, straf- oder zollrechtliche Besonderheiten. Sie werden regelmäßig überprüft und aktualisiert.

Sicherheitshinweise machen auf besondere Risiken für Reisende und im Ausland lebende Deutsche aufmerksam. Sie können die Empfehlung enthalten, auf Reisen zu verzichten oder sie einzuschränken. Gegebenenfalls wird von nicht unbedingt erforderlichen oder allen Reisen abgeraten. Auch die Sicherheitshinweise werden regelmäßig überprüft und aktualisiert.

Reisewarnungen enthalten einen dringenden Appell des Auswärtigen Amts, Reisen in ein Land oder in eine Region eines Landes zu unterlassen. Sie werden nur dann ausgesprochen, wenn aufgrund einer akuten Gefahr für Leib und Leben vor Reisen in ein Land oder in eine bestimmte Region eines Landes gewarnt werden muss. Eine Reisewarnung wird nur selten ausgesprochen. Deutsche, die in diesem Land leben, werden gegebenenfalls zur Ausreise aufgefordert.

Reisewarnungen werden sehr sehr selten herausgeben. Zur Zeit gibt es Reisewarnungen für Länder wie Libyen, Tschad, Jeman, Südsudan etc. Für manche Länder gibt es Teilreisewarnungen, was sich in der Regel auf Teile des Landes bezieht. So wird vor Reisen nach Fukushima in Japan gewarnt. Für Thailand gibt es keine, auch keine Teil-Reisewarnung. Nach deutschem Recht kann ein Reisender kostenfrei stornieren, wenn es für sein Reiseziel eine Reisewarnung vom Auswärtigen Amt gibt.

Sicherheitshinweise beziehen sich auf bestimmte Landesteile. Für Thailand sieht das so aus:

Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen im Süden Thailands an der Grenze zu Malaysia (Narathiwat, Yala und Pattani sowie Teile von Songkhla) wird dringend abgeraten. Es besteht die anhaltende Gefahr terroristischer Anschläge, auch auf von Ausländern frequentierte Ziele, so. z. B. zuletzt auf ein Hotel in Hat Yai. Von Reisen in die Grenzregion zu Kambodscha, insbesondere nach Preah Vihear und zu den anderen in diesem Bereich befindlichen Tempelanlagen, wird dringend abgeraten.

Diese Gebiete liegen nicht auf den bekannten Touristenrouten. Ein aktueller Reisehinweis besagt unter anderem: “Es wird weiterhin empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen im gesamten Bangkoker Stadtgebiet zu meiden.”

Für Spanien heisst es unter anderem: “In der Urlaubszeit kommt es häufig zu Überfällen auf Touristen entlang der spanischen Autobahnen (insbesondere auf der A 7 zwischen der französisch-spanischen Grenzstation La Jonquera und Barcelona, aber auch danach).”

Diese Hinweise sollten Reisenden eine Hilfe sein welche Gebiete zu meiden sind, wo es aus welchen Gründen gefährlich werden könnte. Die Welt ist nunmal kein Wunderland, und deshalb braucht es solche Anmerkungen. Sie werden übrigens von den Botschaften vor Ort regelmäßig aktualisiert. Es empfiehlt sich diese Hinweise genau durchzulesen und die dort genannten Ort mit den eigenen Reisezielen abzugleichen.

Wenn es also demnächst wieder in den Medien heisst “das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach…” dann empfiehlt es sich auf die Webiste des Amtes zu schauen. Es ist meistens keine Warnung sondern nur ein Hinweis.

Written by thomaswanhoff in: Asien,Travel |
Jan
29
2014
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Hua Hin: Der Strand vor den Toren von Bangkok

Viele Urlauber die nach Thailand kommen, verbinden gerne Kultur mit einem Strandurlaub. Und von beidem hat Thailand eine Menge zu bieten. Da ist zunächst einmal die Hauptstadt Bangkok zu nennen mit dem Königspalast, dem berühmten Wat Pho und dem ebenso bekannten Wat Arun, dem Jade-Buddha und dem liegendem Buddha. Bekannteste Badeziele sind Pattaya und Phuket, ersteres bieten auch sehr günstige Unterkünfte, letzteres Traumstrände und paradiesische Hotels.

Aber das ist nur den Anfang: In etwa gleicher Entfernung wie Pattaya, nur in süd-westlicher Richtung, liegt Hua Hin. Das kleine Städtchen ist eine Art Geheimtip für Touristen, wobei Thailänder den Ort sehr gut kennen. Bereits 1928 baute König Rama VII dort einen Palast, und spätestens seit den 70er Jahren fand die wachsende Mittelschicht der Thais Gefallen am Ort und baute die touristische Infrastruktur aus. Im vergangenen Jahr hat sich der aktuelle thailändische König entschieden, nach Hua Hin zu ziehen und dort zu residieren.

Hua Hin bietet einige Sehenswürdigkeiten. Die Bahnstation stammt noch aus den 20er Jahren und ist originalgetreu erhalten. Der Berg Khao Hin Lek Fai ist mit dem Auto befahrbar und bietet mehrere Aussichtspunkte und Gelegenheit für einen kleinen Spaziergang. Er ist 162 Meter hoch und von oben hat man eine schöne Aussicht auf Hua Hin.

Einen weiteren kleinen Berg gibt es im Süden, Khao Takiab, den man zum Sonnenuntergang besteigen sollte. Am Fuße des Berges gibt es hervorragende Straßenstände von Leckereien.

Am Abend sollte man auf jeden Fall den Nachtmarkt nicht verpassen. Er bietet neben Krimskrams viele thailändischen Desserts, frisches Obst, Souvenirs und leckere Säfte. In der gleichen Straße befinden sich auch Restaurants die sich auf Fisch und Meeresfrüchte spezialisiert haben – ein Traum für Gourmets.

Weitere Restaurants befinden sich an der Strandpromenade. Auch hier kann man den Sonnenuntergang genießen oder bei thailändischen Spezialitäten dam Meeresrauschen lauschen. Gleich neben an beginnt ab etwa 19 Uhr auch das Nachtleben, das aus vielen kleine Bars besteht. Happy Hours locken Kunden mit Schnäppchen- und wer möchte kann eine Partie Dart oder Pool Billiard spielen oder aber Bundesligaspiele auf dem Großbildschirm verfolgen.

Sehr ans Herz zu legen ist ein Ausflug zur Wildlife Friends Foundation Thailand. Diese Organisation betreibt ein Rehabilitationszentrum für Wildtiere, vor allem Elefanten und Affen. Das Zentrum bietet geführte Touren an, holte die Gäste sogar am Hotel ab und wer mag, kann später die Elefanten waschen.

Strände gibt es in Hua Hin entweder direkt an den Hotels oder aber den öffentlichen Strand, der schon deshalb ein Erlebnis ist weil man dort Essen bestellen kann, dass einem direkt an den Liegestuhl gebracht wird. Trotzdem wird der Strand in Schuß gehalten und ist recht sauber. Kinder können sogar auf Pferden ausreiten.

Written by thomaswanhoff in: Asien,Thailand |
Jan
15
2014
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Ganz Thailand an einem Tag: Ancient Siam

Thailand hat neben seinen Stränden und der Metropole Bangkok auch jede Menge Kultur zu bieten. Viele Touristen, vor allem jene die zum ersten Mal hierherkommen, schaffen es aber nicht, alle Sehenswürdigkeiten ausserhalb der Hauptstadt anzuschauen.

Für diese gibt es einen kleinen Trick.
Floating village Ancient Siam
Etwa 30 Minuten von der BTS Endstation Bearing entfernt liegt die Anlage “Ancient Siam“. Es handelt sich dabei um eine Art Mini-Thailand, in dem viele historische Tempel und Anlagen nachgebaut sind. Und das Ganze in einer sehenswerten und preiswerten Art und Weise. Mich erinnert es ein wenig an den Hessenpark nördlich von Frankfurt, in dem alte hessische Bauernhäuser wieder aufgebaut wurden.Hier gibt es quasi einen Appetitthappen von dem, was das Land des Lächelns alles zu bieten hat. 

Im Ancient Siam sind es zwar nicht alles Originale die man sieht, aber vieles ist originalgetreu. Mich hat zum Beispiel das Isaan-Dorf beeindruckt: Genau so sieht ein Dorf im Nordosten Thailands, dem Isaan-Gebiet, auch aus. Die Leute die dort ein paar Souvenirs verkaufen sprechen sogar den Isaan-Dialekt, der dem Laotischen sehr ähnlich ist. 

Oder der Preah Vihar Tempel, der eigentlich an der Grenze zu Kambodscha steht und immer wieder für Besichtigungen geschlossen ist. Hier kann man ihn sich trotzdem anschauen. Er ist im kleinen Maßstab nachgebaut, wie im Original auf einem Felsen, der eigens aus Beton gebaut wurde (was man aber nicht sieht, es sieht wirklich aus wie ein Felsen).

Natürlich dürfen auch andere thailändische Dörfer nicht fehlen.
Wer schon mal üben will für seine Reise durchs Land kann am schwimmenden Markt auf Booten balancieren und zuschauen wie eine thailändische Nudelsuppe gemacht wird.
Miniatur Prehar Vihear Oder aber den drei Pagoden Pass, der im Original an der Grenze zu Myanmar ist, entlang fahren und schon mal die Fotomotive festlegen.

Das Gelände hat von oben betrachtet auch die Form von Thailand, man betritt es vom Süden her, was Malaysia entspräche. Gebaut wurde es schon 1972, erschaffen von einem thailändischen Unternehmer names Khun Lek (Praphai) Viriyapan. Zur Eröffnung kamen der thailändische König und die britische Königin.

Weil das Gebiet sehr groß ist, kann man sich entweder gratis Fahrräder ausleihen, einen Golfwagen mieten oder mit den kleinen offenen Bussen fahren, die regelmäßig verkehren.

Der Eintritt kostet 500 Baht pro Person, dafür bekommt man aber auch eine Karte des Geländes und eine Beschreibung auf Deutsch. Man kann hier locker einen ganzen Tag verbringen.

Written by thomaswanhoff in: Asien,Thailand |
Dec
16
2013
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Was Bangkok noch zu bieten hat: Der kleine Dschungel in der Flussschleife

Die meisten Touristen die nach Bangkok kommen bleiben hier nur ein paar Tage und reisen dann entweder weiter an die Strände oder aber nach Norden. Dabei hat Bangkok eine Menge zu bieten. Wer bereits den Palast und den Wat Po gesehen hat, im Jim Thompson Haus war und auch am Chaktuchak-Markt, der wird denken das war es mit den Highlights. Weit gefehlt! Die Schätze liegen in den Außenbezirken.

Bangkok hat zum Beispiel eine kleine Halbinsel, die ausschaut wie ein Dschungel. Tatsächlich sind es vor allem kleine Pfade die durchs Terrain führen und ein Mekka für Radfahrer bieten.

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Dort wo der Chao Praya Fluss eine Schleife macht befindet sich der Sri Nakhon Khuean Khan Park And Botanical Garden und unterhalb jener Dschungel, der den Platz so besonders macht. Wer länger bleiben möchte, kann sich im Bangkok Tree House einquartieren, ein ökologisch konzipiertes Boutiquehotel im Baumhausstil aber mit allen Anhemlichkeiten die man braucht. Das Hotel organisiert auch Fahrradtouren.

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Auf jeden Fall sollte man den Bang Nam Phueng Floating market besuchen. Der Markt schwimmt nicht mehr wirklich, sondern ist entlang eines Kanals gebaut, aber ein kleines Juwel. Äußerst sauber in gut in Schuss gehalten bietet der Markt Souvenirs, viele Leckereien, Obst, Pflanzen und auch wunderschöne Cafes. Der Markt ist nur am Wochenende offen. Und alles zu lokalen Preisen. Viel Touristen gibt es hier nicht, aber die meisten Verkäufer bemühen sich zumindest ein wenig Englisch mit Ausländern zu sprechen. Viele Preise sind heute übrigens Fixpreise, handeln ist dann nicht angebracht.

Am einfachsten kommt man dorthin wenn man die BTS skytrain nach Udom Suk oder Bagna nimmt und vor dort ein Taxi oder Motokike zum Wat Bang Na Nok pier. Von dort fährt eine Fähre über den Fluss (kostet 4 Baht, bezahlt wird beim Anlegen auf der anderen Flussseite). Dort angekommen kann man schauen ob ein Taxi da ist oder ein Motobike nehmen, das einen für 20 Baht zum Bang Nam Phueng Markt bringt.

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Written by thomaswanhoff in: Thailand |
Nov
28
2013
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UPDATE: Situation in Bangkok

Hier mal ein kurzes Update für alle die über Weihnachten nach Bangkok wollen uns ein wenig Angst haben was hier los ist. Zur Zeit besetzen Demonstranten der Opposition FRIEDLICH einige Ministerien. Das heisst auch dass bisher die Regierung nichts unternommen hat das zu verhindern, weil man auf alle Fälle Gewalt verhindern will.
Keiner weis so recht wie das ausgehen wird. Die Opposition will die Regierung zu Fall bringen und man hört bereits Töne dass man die Verfassung ändern will – weg von einer Demokratie hin zu … das weiss man da wohl selbst noch nicht. Für diesen Fall könnte entweder die Regierung die Geduld verlieren und die Proteste niederschlagen oder aber, wie eigentlich üblich in Thailand, die Armee schreitet ein und übernimmt erst mal.
Alle Szenarien haben eines gemein: Sie werden sich, so die Erfahrung, in bestimmten, isolierten Bereichen in Bangkok abspielen. Man sollte diese Bereiche meiden und bei Reisen ins Land ebenfalls keine Demonstrationen besuchen. In der Regel wird vor Gemeindehäusern und Landratsämtern demonstriert, nicht aber vor Sehenswürdigkeiten.
Ich kriege hier im Süden Bangkoks gar nichts mit von den Demos und noch ist auch der Shopping-District nicht betroffen. Grand Palace und Wat Po sind ebenfalls zugänglich. Also, wer eine Thailandreise geplant hat, nicht aufregen, das wird schon….

Written by thomaswanhoff in: Asien,Thailand |
Nov
07
2013
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Reisewarnungen für Thailand: Keine Sorge

Manche Länder haben Reisewarnungen für Thailand ausgesprochen, weil es zur Zeit Demonstrationen gibt. Mal abgesehen davon dass ich mich frage welches Demokratie- und Freiheitsverständnis diese Länder haben, sei hier mal gesagt, dass es keinen Grund zur Sorge gibt.

Zum einen sind die Demos auf Bangkok beschränkt, die klassischen Urlaubsziele am Meer sind nicht betroffen. Die Demos in Bangkok finden in der Innenstadt statt, vor allem in Silom, sind aber NICHT gewalttätig, und legen derzeit zwar teilweise den Autoverkehr lahm, aber nicht die Stadt selbst. Es ist kein Problem mit der BTS und der Subway zu fahren und alle Sehenswürdigkeiten sind einfach und problemlos zu erreichen.

Written by thomaswanhoff in: Thailand |
Nov
01
2013
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Bitte keine Elefanten-Trekkings machen

Ich habe sie selbst gemacht, und das im besten Glauben: Elefanten-Trekkings. Das Problem ist nicht so sehr das Reiten selbst. So ein Elefant schafft das schon zwei Ausländer und einen Mahout 3-4 Stunden auf dem Rücken zu haben. Und ich habe in Laos das Elephant Village eigens ausgesucht, weil dort die Elefanten eben nur halbtags arbeiten, in den Wald zum Fressen gehen dürfen und ausserdem ärztlich versorgt werden. Zudem ist es für manche ein Rescue Center – sie wurden bisher zum Arbeiten im Wald eingesetzt.

Das Problem mit den Elefanten in Asien is, wie sie gezämt werden. Es gibt hier keine Elefantenflüsterer. Es gibt nur Haken und Ketten. Es gibt Videos von Tierschutzorganisationen, wie das passiert.

Das ist KEIN Einzelfall, sondern die Regel. In Thailand wie auch in Laos ist das die anerkannte Methode.

Wer nach Thailand kommt, sollte einen Abstecher nach Hua Hin machen. Das sind 3 Stunden Autofahrt von Bangkok, und dort kann man einen Tag bei der Wildlife Friends of Thailand Foundation WFFT verbringen. Diese Organisation kümmert sich um Tiere, die in der Regel als Arbeitstiere gehalten und misshandelt wurde, oder als Haustiere. Elefanten, Affen und Bären stehen ganz oben auf der Liste.

Pool time

Die Tour führ durchs das große Gelände, man darf mit einem Elefanten durch den Wald laufen und ihn später duschen und schrubben. Ausserdem gibt es leckers Essen und man unterstützt eine wirklich hilfreiche Organisation.

Written by thomaswanhoff in: Asien |
Sep
27
2013
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Die Sache mit dem Budget: Zehn Tipps zum günstigen Reisen

Eines der großen Probleme das viele Menschen mit Fernreise haben ist das Budget. Gerade wer mit Familie unterwegs ist, muss aufpassen, wie teuer eine Reise wird. Wahrscheinlich ist das der Grund warum die meisten Deutschen Urlaub immer noch in Deutschland und Europa machen.

Origami Geld Segelschiff

Ich bin der letzte der von jedem verlangt nach Asien zu kommen. Aber ich kann es trotzdem empfehlen. Ein paar kleine Tipps gibt es schon, wie man sich auch eine lange Reise leisten kann, ohne gleich einen Kredit aufnehmen zu müssen.

1. Rucksackreise
Heute sind Rucksackreisende (Backpacker) vor allem junge Leute die nach der Schulausbildung billig die Welt sehen wollen. Aber eigentlich gibt es keine Altersbeschränkung. Grundsätzlich gilt: Günstige Hotels und Gästehäuser suchen, lokale Restaurants benutzen, lokalen Transport. Das tut dem Geldbeutel schon mal gut. (Beim Transport aber aufpassen: In vielen Ländern entsprechen Busse nicht europäischen Sicherheitsstandards)

2. Preise vergleichen
Nicht gleich den erst besten Flug buchen, sondern Preise mehrerer Linien vergleichen. Wer sparen will, kann längere Flüge buchen, die ein oder zwei Umsteigen haben, dafür aber günstiger sind. Gleiches gilt für Pauschalreisen und Hotels: Auch hier haben verschiedene anbieter oft verschiedene Preise.

3. Nach Promotions und Sonderangeboten suchen
Eine einfache Google-Abfrage bringt da schon einiges Zutage. Ausserdem ist es keine schlechte Idee sich bei den Newslettern diverser Reiseanbieter anzumelden, um immer neueste Angebote zu bekommen.

4. Bei Freunden und Bekannten unterkommen
Ein großer Teil des Geldes bei einer Reise geht für die Unterkunft drauf. Wer nicht gerade mit zehn Jugendlichem im Großraum schalfen will, der kann sein Netzwerk aktivieren. Kenne ich Leute im Zielland, oder kenne ich jemanden der jemanden kennt? Eine Anfrage bei Facebook kann schon Wunder wirken.

5. Low Season nutzen
Die Low Season wird gerne auch als Regenzeit bezeichnet, was viele abschreckt. Tatsächlich aber hat das Vorteile, wie ich schon einmal geschrieben habe.Hotels bieten Superkonditionen, Flüge sind auch billiger und sogar beim Essen kann man sparen. Auch hier gilt es im Land der Reise nach guten Deals zu schauen.

6. Alleine reisen
Jetzt mal ehrlich, warum kann Mama sich nicht mal was Gutes tun und Papa zeigen, ob er wirklich den Urlaub nutzen will, um viel Zeit mit den Kindern zu verbringen? Früher gab es mal das Müttergenesungswerk, dass dafür zuständig war. Die Rechnung ist doch einfach: Wenn nur eine Person reist, dann ist die Budgetfrage eine andere.

7. Gruppenreisen
Weil Gruppen natürlich bessere Konditionen bekommen, können viele Veranstalter gute Preise anbieten. Dabei gilt es aber genau hinzuschauen: Ist der Preis sehr niedrig, gibt es vielleicht versteckte Kosten.

8. Weniger kann mehr sein
Manchmal macht Kleinvieh auch Mist: Beim Hotel die günstigste Kategorie nehmen, beim Flug sehr früh buchen, beim Hotel kein Frühstück nehmen, keine Souvenirs kaufen (die sind eh nur Staubfänger), mit leichtem Gepäck reisen (kann bei billigen Inlandsflügen sparen).

9. Gesunden Menschenverstand nutzen
Auch wenn Backpacker glauben mit Büchern wie dem Lonely Planet ganz billig unterwegs zu sein, ist dem nicht immer so. Zum einen sind die Preise in Touristenhochburgen für alle hoch. Zum anderen sind die Daten oft veraltet. Wo viele Menschen sind ist es teuer, wo wenige sind, eher billig. Großstädte bieten hervorragende Möglichkeiten, sich zu Fuß abseits der Sehenswürdigkeiten umzuschauen. Was ist schon das Bild des Wat Pu in Bangkok verglichen mit dem kleiner Thailänder, die in einer Nebenstraße Fußball spielen und dann mit dem Ausländer ein wenig Englisch reden wollten?

10. Scams vermeiden
Dazu gehört auch gesunder Menschenverstand. Einheimische stehen nicht vor Sehenswürdigkeiten weil die Touristen helfen wollen. Ein Rikschafahrer weiß keine gute Unterkunft oder Bar. Kein Mensch verteilt Gratis Vogelfutter oder Blumen. An einem unbekannten Strand bei einer Party Getränke herumstehen zu lassen ist keine gute Idee – Knockoutdrogen sind da schnell reingeschmissen und am nächsten Tag ist alles weg.

Written by thomaswanhoff in: Asien,Thailand |

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