Jan
15
2014

Ganz Thailand an einem Tag: Ancient Siam

Thailand hat neben seinen Stränden und der Metropole Bangkok auch jede Menge Kultur zu bieten. Viele Touristen, vor allem jene die zum ersten Mal hierherkommen, schaffen es aber nicht, alle Sehenswürdigkeiten ausserhalb der Hauptstadt anzuschauen.

Für diese gibt es einen kleinen Trick.
Floating village Ancient Siam
Etwa 30 Minuten von der BTS Endstation Bearing entfernt liegt die Anlage “Ancient Siam“. Es handelt sich dabei um eine Art Mini-Thailand, in dem viele historische Tempel und Anlagen nachgebaut sind. Und das Ganze in einer sehenswerten und preiswerten Art und Weise. Mich erinnert es ein wenig an den Hessenpark nördlich von Frankfurt, in dem alte hessische Bauernhäuser wieder aufgebaut wurden.Hier gibt es quasi einen Appetitthappen von dem, was das Land des Lächelns alles zu bieten hat. 

Im Ancient Siam sind es zwar nicht alles Originale die man sieht, aber vieles ist originalgetreu. Mich hat zum Beispiel das Isaan-Dorf beeindruckt: Genau so sieht ein Dorf im Nordosten Thailands, dem Isaan-Gebiet, auch aus. Die Leute die dort ein paar Souvenirs verkaufen sprechen sogar den Isaan-Dialekt, der dem Laotischen sehr ähnlich ist. 

Oder der Preah Vihar Tempel, der eigentlich an der Grenze zu Kambodscha steht und immer wieder für Besichtigungen geschlossen ist. Hier kann man ihn sich trotzdem anschauen. Er ist im kleinen Maßstab nachgebaut, wie im Original auf einem Felsen, der eigens aus Beton gebaut wurde (was man aber nicht sieht, es sieht wirklich aus wie ein Felsen).

Natürlich dürfen auch andere thailändische Dörfer nicht fehlen.
Wer schon mal üben will für seine Reise durchs Land kann am schwimmenden Markt auf Booten balancieren und zuschauen wie eine thailändische Nudelsuppe gemacht wird.
Miniatur Prehar Vihear Oder aber den drei Pagoden Pass, der im Original an der Grenze zu Myanmar ist, entlang fahren und schon mal die Fotomotive festlegen.

Das Gelände hat von oben betrachtet auch die Form von Thailand, man betritt es vom Süden her, was Malaysia entspräche. Gebaut wurde es schon 1972, erschaffen von einem thailändischen Unternehmer names Khun Lek (Praphai) Viriyapan. Zur Eröffnung kamen der thailändische König und die britische Königin.

Weil das Gebiet sehr groß ist, kann man sich entweder gratis Fahrräder ausleihen, einen Golfwagen mieten oder mit den kleinen offenen Bussen fahren, die regelmäßig verkehren.

Der Eintritt kostet 500 Baht pro Person, dafür bekommt man aber auch eine Karte des Geländes und eine Beschreibung auf Deutsch. Man kann hier locker einen ganzen Tag verbringen.

Written by thomaswanhoff in: Asien,Thailand |

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