May
09
2006

Auf der Emeraude durch die Halongbucht

Wir starten früh um 8.30 Uhr am Hotel in Hanoi und verlassen die sonntäglich leere Stadt in Richtung Halongbucht. Dank der neuen Autobahn ist das nun in drei statt fünf Stunden möglich. Unser Guide Dong lässt uns zwischendrin zwei Mal Halt machen: Zum einen an einem malerischen Reisefeld (Foto, Foto), zum anderen an einer Toursitenfabrik – Handicrafts sind nicht unser Ding, deswegen hetzen wir durch, trinken einen Vietnamese Tea (der ein eher bitterer Grüner Tee ist) und machen uns weiter. Sollte Dong vom Farbrikbesitzer Provision fürs Hinbringen bekommen, hat er Glück gehabt – wenn es Prozente auf den Preis gibt, wohl nicht.
In der Halongbucht besteigen wir unser Boot. Man kann hier Daytrips machen oder wie wir auf dem Schiff – der Emeraude – übernachten. Die Emeraude gab es schon um die Jahrhundertwende – der jetzige Besitzer entdeckte ein Foto eines Raddampfers und ließ diesen nachbauen. Das Schiff hat etwa 20 Kabinen, ist mit Holzboden ausgelegt und überhaupt sehr liebevoll ausgebaut. Es gibt Lunch und Dinner mit wunderbarem Buffet (auch wenn Buffets sonst nicht so unser Fall sind), außerdem einen Höhlenbesuch und wer will, kann auch baden und Kajak fahren. Wir belassen es bei der imposanten Tropfsteinhöhle und lassen uns lieber massieren. Kurz vor dem Essen lernen wir dann noch Springrolls machen – die frischen, nicht die gebackenen.
Das Schiff ankert derweil zwischen den Hügeln, die aus dem Meer fast unwirklich aufragen und schaukelt uns in den Schlaf. Am nächsten Morgen wird am Oberdeck Tai-Chi angeboten. Um 9.30 Uhr kommen wir wieder an Land. Es geht zruück nach Hanoi wo der Nachtzug nach Sapa auf uns wartet.

Written by admin in: Asien |

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