Feb
01
2010

Thaipusam Fest in Singapur und ein Shopping Paradies

Ich war gerade in Singapur, und dort wurde das Thaipusam-Fest gefeiert. Thaipusam ist ein hoher Feiertag der Tamilen,und von denen gibt es eine Menge. Touristen kennen das Fest weil sich die Gläubige kleine Speere durch die Wangen stechen. Das habe ich mir geschenkt, berichte aber in meinem Wissenschaftspodcast dafür ein wenig über das Fest und was es zu bedeuten hat.

Doch der Reihe nach: Zunächst waren wir nämlich zum Shoppen nach Singapur gefahren. Ich brauchte Hemden und meine Frau brauchte Blusen. Als wenn sie nicht schon genug Blusen die sie üblicherweise Online kauft, im Schrank hätte. Da wir hier in Vietnam nichts online kaufen können (und offline schon gar nicht wegen der kleinen Größen), muss es also ab und an mal ein Ausflug sein.
Singapur bietet da einiges: Die Orchard Road dürfte den meisten bekannt sein als Shoppingparadies, und das ist sie auch. Aber auch andere Kaufhäuser, wie das Raffles City und Suntec City haben einiges zu bieten. Wir haben übrigens im Hotel Peninsula Plaza gewohnt, was ich sehr empfehlen kann.
Was in Singapur so schön ist, ist die Professionalität der Mtarbeiter (zumindest verglichen mit Vietnam und auch Thailand). Die kennen wirklich mal die Produkte und beraten Kunden. Und sprechen alle Englisch.
Ausserdem ist die Auswahl schier undendlich, sowohl was verschiedene Produkte (gerade Kleidung) angeht, aber auch die Preisspanne.

Und als wir so durch die Stadt streiften, waren wir plötzlich mitten in einem Fest der Tamilen.
Thaipusam.JPG
Der Name kommt von Thai, was den aktuellen Monat benennt, und Pusam. Letzteres bezieht sich auf den am hellsten leuchtenden Stern während des Festes. Man feiert zum einen des Geburtstag von Murugan, dem jüngsten Sohn von Shiva und Parvati, sowie der Übergabe eine Speeres von Parvati an Murugan. Mit dieser Waffe sollte er den Dämonen Soorapadman besiegen.

Die Tamilen “benutzen” das Fest aber auch noch aus eher weltlichen Gründen. Sie “bestechen” die Götter: Sie geben den Götten ein versprechen, sich selbst zu geisseln, wenn die Götter dafür einen Verwandten von einem Leiden erlösen. Mann nennt das das Kavadi. Die Gläubigen kasteien sich, scheren sich den Kopf kahl, fasten tagelang und gehen nach dem Tempelbesuch einen festgelegte Prozessionsroute entlang. Frauen tragen in der Regel einen Gefäß mit Milch auf dem Kopf, während die Männer durchaus weitergehen und sich selbst mit kleinen Speeren piercen.

Written by thomaswanhoff in: Asien |

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