Apr
07
2009

Hoteldirektoren sind vom Mars und Gäste von der Venus

Ich habe heute eine nette Geschichte bei eHotelier gelesen. Es geht um Kommunikationsprobleme zwischen Hotelbetreibern bzw. -direktoren und Gästen. Die einen kennen den anderen zu wenig, und da entstehen Probleme wie folgende:
Gäste meinen immer, der Direktor würde sie nicht verstehen und nie zuhören
Direktoren sagen, Gäste hätten keine Ahnung welche Herausforderungen ein Hoteldirektor zu meistern hat
Gäste wollen immer gerne ein Schwätzchen halten, auch wenn es nichts zu sagen gibt
Hoteldirektoren müssen eher effizient sein und schnell zur Sache kommen
Hoteldirektoren machen eine Sache nach der anderen. Gäste mehrere zur gleichen Zeit
Hoteldirektoren haben eine Tunnelsicht: 95 Prozent ihrer Aufmerksamket widmen sie einer Sache, 5 Prozent gehen an die Umgebung.
Gäste sind das Gegenteil: Sie schauen auf alles in ihrer Umgebung, ob es wichtig ist oder nicht.
Hoteldirektoren lieben ihre Höhlen (Büros) und das “Nicht stören”-Schild.
Gäste haben auch Höhlen, ihre Zimmer, aber hätten gerne ein Schild “Ich möchte mit jemandem reden”
Wenn ein Hoteldirektor einen Gast fragt, was los ist und dieser sagt “Nichts”, dann meint der Gast eigentlich “Nichts, es sei denn Du hörst mir endlich einmal zu und redest mit mir”
Hoteldirektoren wollen die Probleme eine Tages am liebsten verdrängen
Gäste erinnern sich an ein Problem so lange, bis sie glauben es gelöst zu haben – der zumindest den Hoteldirektor an der Lösung des Problems zu sehen
Hoteldirektoren wünschen sich, die Gäste sind ihrer Meinung, weil diese Meinung ja die einzig richtige ist
Hoteldirektoren sind effizient und wollen Dinge einfach und schnell erledigen
Gäste haben Zeit, wollen Variationen und finden den einfachen Weg langweilig

Mehr im (englischen) Originalartikel

Written by thomaswanhoff in: Asien,Travel |

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