Jan
29
2014
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Hua Hin: Der Strand vor den Toren von Bangkok

Viele Urlauber die nach Thailand kommen, verbinden gerne Kultur mit einem Strandurlaub. Und von beidem hat Thailand eine Menge zu bieten. Da ist zunächst einmal die Hauptstadt Bangkok zu nennen mit dem Königspalast, dem berühmten Wat Pho und dem ebenso bekannten Wat Arun, dem Jade-Buddha und dem liegendem Buddha. Bekannteste Badeziele sind Pattaya und Phuket, ersteres bieten auch sehr günstige Unterkünfte, letzteres Traumstrände und paradiesische Hotels.

Aber das ist nur den Anfang: In etwa gleicher Entfernung wie Pattaya, nur in süd-westlicher Richtung, liegt Hua Hin. Das kleine Städtchen ist eine Art Geheimtip für Touristen, wobei Thailänder den Ort sehr gut kennen. Bereits 1928 baute König Rama VII dort einen Palast, und spätestens seit den 70er Jahren fand die wachsende Mittelschicht der Thais Gefallen am Ort und baute die touristische Infrastruktur aus. Im vergangenen Jahr hat sich der aktuelle thailändische König entschieden, nach Hua Hin zu ziehen und dort zu residieren.

Hua Hin bietet einige Sehenswürdigkeiten. Die Bahnstation stammt noch aus den 20er Jahren und ist originalgetreu erhalten. Der Berg Khao Hin Lek Fai ist mit dem Auto befahrbar und bietet mehrere Aussichtspunkte und Gelegenheit für einen kleinen Spaziergang. Er ist 162 Meter hoch und von oben hat man eine schöne Aussicht auf Hua Hin.

Einen weiteren kleinen Berg gibt es im Süden, Khao Takiab, den man zum Sonnenuntergang besteigen sollte. Am Fuße des Berges gibt es hervorragende Straßenstände von Leckereien.

Am Abend sollte man auf jeden Fall den Nachtmarkt nicht verpassen. Er bietet neben Krimskrams viele thailändischen Desserts, frisches Obst, Souvenirs und leckere Säfte. In der gleichen Straße befinden sich auch Restaurants die sich auf Fisch und Meeresfrüchte spezialisiert haben – ein Traum für Gourmets.

Weitere Restaurants befinden sich an der Strandpromenade. Auch hier kann man den Sonnenuntergang genießen oder bei thailändischen Spezialitäten dam Meeresrauschen lauschen. Gleich neben an beginnt ab etwa 19 Uhr auch das Nachtleben, das aus vielen kleine Bars besteht. Happy Hours locken Kunden mit Schnäppchen- und wer möchte kann eine Partie Dart oder Pool Billiard spielen oder aber Bundesligaspiele auf dem Großbildschirm verfolgen.

Sehr ans Herz zu legen ist ein Ausflug zur Wildlife Friends Foundation Thailand. Diese Organisation betreibt ein Rehabilitationszentrum für Wildtiere, vor allem Elefanten und Affen. Das Zentrum bietet geführte Touren an, holte die Gäste sogar am Hotel ab und wer mag, kann später die Elefanten waschen.

Strände gibt es in Hua Hin entweder direkt an den Hotels oder aber den öffentlichen Strand, der schon deshalb ein Erlebnis ist weil man dort Essen bestellen kann, dass einem direkt an den Liegestuhl gebracht wird. Trotzdem wird der Strand in Schuß gehalten und ist recht sauber. Kinder können sogar auf Pferden ausreiten.

Written by thomaswanhoff in: Asien,Thailand |
Jan
15
2014
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Ganz Thailand an einem Tag: Ancient Siam

Thailand hat neben seinen Stränden und der Metropole Bangkok auch jede Menge Kultur zu bieten. Viele Touristen, vor allem jene die zum ersten Mal hierherkommen, schaffen es aber nicht, alle Sehenswürdigkeiten ausserhalb der Hauptstadt anzuschauen.

Für diese gibt es einen kleinen Trick.
Floating village Ancient Siam
Etwa 30 Minuten von der BTS Endstation Bearing entfernt liegt die Anlage “Ancient Siam“. Es handelt sich dabei um eine Art Mini-Thailand, in dem viele historische Tempel und Anlagen nachgebaut sind. Und das Ganze in einer sehenswerten und preiswerten Art und Weise. Mich erinnert es ein wenig an den Hessenpark nördlich von Frankfurt, in dem alte hessische Bauernhäuser wieder aufgebaut wurden.Hier gibt es quasi einen Appetitthappen von dem, was das Land des Lächelns alles zu bieten hat. 

Im Ancient Siam sind es zwar nicht alles Originale die man sieht, aber vieles ist originalgetreu. Mich hat zum Beispiel das Isaan-Dorf beeindruckt: Genau so sieht ein Dorf im Nordosten Thailands, dem Isaan-Gebiet, auch aus. Die Leute die dort ein paar Souvenirs verkaufen sprechen sogar den Isaan-Dialekt, der dem Laotischen sehr ähnlich ist. 

Oder der Preah Vihar Tempel, der eigentlich an der Grenze zu Kambodscha steht und immer wieder für Besichtigungen geschlossen ist. Hier kann man ihn sich trotzdem anschauen. Er ist im kleinen Maßstab nachgebaut, wie im Original auf einem Felsen, der eigens aus Beton gebaut wurde (was man aber nicht sieht, es sieht wirklich aus wie ein Felsen).

Natürlich dürfen auch andere thailändische Dörfer nicht fehlen.
Wer schon mal üben will für seine Reise durchs Land kann am schwimmenden Markt auf Booten balancieren und zuschauen wie eine thailändische Nudelsuppe gemacht wird.
Miniatur Prehar Vihear Oder aber den drei Pagoden Pass, der im Original an der Grenze zu Myanmar ist, entlang fahren und schon mal die Fotomotive festlegen.

Das Gelände hat von oben betrachtet auch die Form von Thailand, man betritt es vom Süden her, was Malaysia entspräche. Gebaut wurde es schon 1972, erschaffen von einem thailändischen Unternehmer names Khun Lek (Praphai) Viriyapan. Zur Eröffnung kamen der thailändische König und die britische Königin.

Weil das Gebiet sehr groß ist, kann man sich entweder gratis Fahrräder ausleihen, einen Golfwagen mieten oder mit den kleinen offenen Bussen fahren, die regelmäßig verkehren.

Der Eintritt kostet 500 Baht pro Person, dafür bekommt man aber auch eine Karte des Geländes und eine Beschreibung auf Deutsch. Man kann hier locker einen ganzen Tag verbringen.

Written by thomaswanhoff in: Asien,Thailand |

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