Jan
26
2011
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Written by thomaswanhoff in: Uncategorized |
Jan
26
2011
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Reisen per Bus in Asien

Ich bin eigentlich kein großer Freund von Überlandfahrten. Auf meinen Reisen war es für mich immer eine Tortur, länger als 4 Stunden in einem Auto zu sein, Klimaanlage hin oder her. Nun ist aber die Infrastruktur in Asien so, dass man eben mit schlechten Straßen rechnen muss und selten mehr als 30-40 Kilometer pro Stunde zurücklegen kann. Deswegen sind Busreisen so populär. Im Bus hat man mehr Platz als in einem Auto, man sieht besser und man kann sich mit seinen Sitznachbarn unterhalten. Das Gruppengefühl im Bus läßt die Langweile gar nicht erst aufkommen. Ich setze mir meistens meine Lesebrille auf und schmöker auf der Fahrt oder schau Videos auf meinem iPad.
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Ich bin zum Beispiel regelmäßig von Saigon nach Phnom Penh mit dem Bus gefahren. Das hat 25 Dollar gekostet, und der Bus brauchet ziemlich genau Stunden. Dafür kam er in Saigon in der Innenstadt ab und kam auch in Pnom Penh recht zentral an. Meist gibt es bei solchen Reisen einen Zwischenstopp in einem Restaurant.

Was sollte man beachten?
Immer die beste Kategorie nehmen, in der Regel sind das die sogenannten VIP Busse. Die sind immer noch billig, sind aber besser ausgestattet (Klo an Bord, 2 Fahrer).

Niemals ganz vorne sitzen. Busfirmen denken sie tun Ausländern einen Gefallen, wenn sie diesen die vordersten Sitze buchen. Nur sind die am gefährlichsten, wenn es einen Unfall gibt. Und es gibt mehr Unfälle als man denkt.

Gurte benutzen: VIP Busse haben meistens Sicherheitsgurte, die aber auch gerne mal unterm Sitz verschnürt sind. Macht aber nix, aufschnüren und benutzen.

Unwichtiges ins Gepäckfach, Wertsachen am Körper: auch in Bussen wird gestohlen, vor allem wenn man vor aller Augen eine Kamera in den Rucksack packt und den dann unverschlossen auf die hinterste Sitzbank legt.

Tickets buchen: Kann man manchmal nur ein paar Stunden im Voraus, manchmal auch ein paar Tage. Wenn man Tickets bei einer Reiseagentur kauft, dann ist das oft mit einem bequemen Transfer vom Hotel/Guesthouse verbunden.

Busstrecken in Südost-Asien, die ich empfehlen kann:
Bangkok – Nong Khai – Vientiane (Laos)
Bangkok – Chang Mai
Phnom Penh – Ho Chi Minh City
Ho Chi Minh City – Can Tho
Phnom Penh – Battambang
Phnom Penh Siem Reap

Und zum Schluss noch ein Bild vom Zubringer Bus Vientiane-Nong Khai
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Written by thomaswanhoff in: Asien,Thailand |
Jan
12
2011
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Urlaubsgeschichten: Mein Geld ist aus dem Bus gestohlen worden

Meine Frau hat immer wieder Fälle wie diesen: Touristen melden sich nach einem Ausflug beim Reiseleiter oder -veranstalter, man habe aus ihrer Tasche Geld gestohlen. Während man den Tempel besuchte habe man die Tasche im Bus gelassen und bei der Rückkehr war das Geld weg.

Diese Geschichte stinkt in 99 Prozent der Fälle. Erstens sagen Geschäftsbedingungen und gesunder Menschenverstand, dass man nichts im Bus zurücklassen soll (schon gar kein Geld). Zweitens rennt man nicht mit hunderten Dollar rum, dafür gibt es einen Safe. Drittens gäbe es keine Busfahrer und Tourguides mehr, wenn die alle klauen würden (mal abgesehen davon dass ein Tourguide gar nicht schlecht verdient, der wäre wirklich dumm was zu klauen.)

Oftmals steckt etwas anderes dahinter: Man hat das Geld verloren oder für irgendwelchen Unsinn ausgegeben und versucht nun, die Schuld abzuwälzen. In der Regel ist das nicht erfolgreich. Gleiches gilt im übrigen für Diebstahl aus dem Hotelzimmer (oder gar dem Safe). In der Regel wird in einem Hotel nichts gestohlen. Wertsachen gehören in den Safe und den kann das Zimmermädchen NICHT öffnen. Mir ist noch nie etwas gestohlen worden, und ich habe viele Hotels gesehen. Bisweilen wird sogar Geld das aus der Hose gefallen ist dann ordentlich auf den Schreibtisch gelegt.

Wenn etwas gestohlen wird, dann in der Regel als Taschendiebstahl oder Straßenraub. Letzteres kann man verhindern in dem man nicht direkt an der Straße geht, sondern wo möglich mehr an der Hauswand, die Tasche mit einem Gurt versehen über der Brust hat, Kameras und andere Wertgegenstände nicht die ganze Zeit offen herumträgt, auch Geld nicht offen zeigt (z.B. am Geldautomaten). Taschendienstahl lässt sich weitgehend dadurch verhindern, dass die Tasche verschlossen ist (und eventuell ein weiteres Fach mit einem Reissverschluss innen hat) und man schlicht schaut, wer so neben und hinter einem ist. Und noch eine Regel: Wenn man angerempelt wird, ist der erste Griff nach der Tasche. Denn so machen die meisten Diebe Beute.

Wenn es hart und auf hart kommt und der Räuber eine Pistole oder Messer hat, gilt nur eines: Nicht den Helden spielen und sofort ihm geben was er will. Eine Tasche und selbst eine paar hundert Dollar sind weniger wert als das eigene Leben. Und das steht in einer solchen Situation auf dem Spiel.

Ich bin einmal überfallen worden: als Tankstellenwächter bei Frankfurt. Mir ist die Kamera und das Telefon gestohlen worden – als ich in Berlin wohnte. Im Ausland bin ich ein einiziges Mal bestohlen worden: Auf Boracay. Beute: Ein Leatherman und 20 Dollar. (Wir hatten den Zimmerschlüssel unbeobachtet beim Dinner auf dem Tisch liegen lassen und sind zum Buffet. Das hat ein Dieb das wohl am Strand vorbei kam genutzt).

Written by thomaswanhoff in: Asien,Travel |

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