Mar
22
2010
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Südostasien wirbt mit gemeinsamer Webseite

Einigkeit herrscht nicht immer bei den südostasiatischen Ländern, und ein gemeinsames Auftreten abseits eines ASEAN-Gipfels sieht man auch selten. Im Tourismus wird es jetzt versucht: www.southeastasia.org ist eine Webseite die Touristen alles notwendige an Informationen üebr die Destination Südostasien bieten soll.

Rubriken aufgeteilt in
Beach, Nature & Wildlife
Cruise, Tours & Rail
Education & Volunteering
Fun & Leisure
Outdoor & Water Sports
Culture & Heritage
Food & Nightlife
Health & Spa

sollen dem Reisenden eine erste Orientierung geben. Culture und Heritage beispielsweise listet nicht nur Tempel und Bauwerke, sondern auch Veranstaltungen rund um die Kultur in Asien. Interaktive Karten, ein Forum und ein Fotogewinnspiel lassen den Webseitenbesucher auch ein wenig mitmachen.

Beim Booking allerdings stürzte im Test der Server erst ab, dann stimmt das CSS nicht. 🙂 Angeboten wird ein Service der offenbar mehrere Webseiten durchsucht.

Written by thomaswanhoff in: Asien,kambodscha,Thailand,Vietnam |
Mar
18
2010
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Mar
12
2010
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Online buchen, aber wie bezahlen?

Credit: http://www.flickr.com/photos/andresruedaWer heute reist, muss nicht mehr ins Reisebüro gehen. Das meiste kann online getätigt werden. Solange man das bei einem deutschen Anbieter macht, ist das Bezahlen auch einfach. In der Regel geht das per Bankeinzug oder Kreditkarte.
Jetzt sind deutsche Anbieter aber nicht immer die beste Wahl. Wer im Land selbst sitzt, kann eventuelle bessere Preise bieten. Das Problem: Kann ich einer Agentur in Vietnam vertrauen? Welches Zahlungsmittel sollte ich verwenden, und welches nicht?

Grundsätzlich gilt: Je größer umso besser. Eine Googlesuche nach der Agentur bringt Suchergebnisse und Klarheit, ob zum Beispiel Kunden im Internet ihre Erfahrungen geteilt haben ob der Anbieter internationale Messen besucht etc. Supersparpreise sollten eher skeptisch machen. Ebenso fehlerhafte Texte. Wer im deutschsprachigen Markt Geschäfte machen will, sollte deutsch sprechen (oder wenigstens Englisch, aber bitte fehlerfrei). Agenturen die sich selbst als die beste mit dem besten Service bezeichnen, bieten meist das Gegenteil.

Und gesunder Menschenverstand hilft auch beim Bezahlen. Eine sichere (SSL) Übertragung von Kreditkartendaten ist technisch heute neuester Stand. Paypal ist ebenso ein international anerkannter Dienst, der gerade Bezahlungen ins Ausland einfach macht (wenn auch mit teilweise hohen Gebühren). Eine Banküberweisung nach Hongkong ist eventuell sicherer als auf eine unbekannte kambodschanische Bank. Meist verlangen Anbieter Bezahlung vorab, was verständlich ist, dennoch ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste.

FotoCredit: http://www.flickr.com/photos/andresrueda

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Written by thomaswanhoff in: Asien |
Mar
03
2010
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Die Sache mit dem Ökotourismus

Eben habe ich auf einer Seite über ein Projekt in Indien folgendes gelesen:

Gleichzeitig darf Karnataka nicht zu einem Opfer des Massentourismus werden wie Goa oder Kerala, wo nicht nur viel Natur, sondern auch Kultur zerstört wurde, um die Ansprüche von westlichen Touristen zu erfüllen und wo sich inzwischen die lokale Bevölkerung den Spaß im eigenen Staat kaum noch leisten kann. Ziel ist in dieser Region eine gemäßigte Entwicklung und die Teilhabe der lokalen Bevölkerung an den Profiten durch Tourismus. Das wollen wir erreichen, indem wir zum Beispiel Familien finden, die Touristen Mahlzeiten, Snacks und/oder Chai (Tee) während der Bootstour beziehungsweise ein Gästezimmer für Übernachtungen anbieten können, Kochkurse leiten oder Führungen durch die Mangrovenwälder anbieten (so wird dann auch gleichzeitig das Umweltbewusstsein der Bevölkerung gestärkt).

Es geht dabei um Ökotourismus. Wir reisen ja mittlerweile um die ganze Welt, den Reiseführer in der Hand – und können auch in entlegene Regionen vorstoßen. Früher gab es Backpacker und FITs, Einzelreisende und Kleingruppen, die längst das machten, was heute Öko heisst.

Nun ist das ja eine schöne Sache und sehr romantisch mit dem Chai, aber wer will das? Kaum jemand. Ökotourismus ist entweder missbraucht (Golfressort haben ein Ecozeichen weil sie ja Rasen haben) oder überbewertet. Die meisten Touristen wollen weder Armut sehen noch das reale Leben. Sie erwarten ein Disneyland, dass sich ihren Vorstellungen anpasst. Eine Woche indisches Essen ist ok, dann muss ein Schnitzel her. Stehklo? No way. Eis im Tee? Wir werden allen sterben.

Ich bin wahrlich kein Freund von Bettenburgen wie auf Mallorca oder zunehmend auch in Asien. Aber ich schau mir gerne die Realität an. Und die heisst, das Touristen Sicherheit wollen, Komfort und Entspannung. Gerne ein wenig Kultur, gerne auch ein wenig Authentizität, aber bitte nur als Tagesausflug.

Der so genannte Massentourismus ist leider der Wirtschaftszweig, der in vielen armen Ländern überhaupt noch Geld ins Land bringt (siehe Kambodscha). Aber diesen kann man sehr wohl umweltfreundlich gestalten. Wasseraufbereitung in Hotels, Müllrecycling, Solarpanels. Nicht die Touristen verschmutzen die Gegend, sondern die Einheimischen. Da muss man ansetzen. Gesetze müssen den Rahmen für internationale Hotelkonzerne schaffen, und die Gesetze auch einhalten. Bali macht das gerade vor: Da werden einfach keine Baugenehmigungen mehr erteilt, weil der Markt gesättigt ist. Und höher als eine Palme darf kein Gebäude sein – nach Gesetz. Nur halten sich manche Hotelketten einfach nicht dran.

Weniger Tourismus ist nicht der richtige Weg. Anderer Tourismus im Sinne von verantwortlich schon eher.

Written by thomaswanhoff in: Uncategorized |

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