Jul
30
2009
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Couchsurfen – warum nicht mal anders reisen?

Ok, für mich als Luxusreisenden wäre das vielleicht nichts mehr, aber wer a) ein kleines Budget hat und b) Menschen kennenlernen möchte, der sollte sich mal mit Couchsurfen beschäftigen. Einfach gesagt stellt man Reisenden seine Couch für eine Übernachtung zur Verfügung und bekammt das gleiche Angebot wenn man selbst reist.
Wer nicht gleich Fremde in die eigene Wohnung lassen möchte, kann sich auch als eine Art Botschafter der eigenen Stadt betätigen und sich mit Reisenden einfach treffen und eine Stadtführung machen.
Wichtig bei der Geschichte ist, dass es auf Gegenseitigkeit beruht. Selbst wer bei einem Couchsurfer unterkommt, sollte nicht einen 5-Sterne_Service erwarten. Auf der Webseite wird gesagt:

As an example of a good surfer, you do as much as you can to give back to your hosts. This includes doing simple things like, for example, washing the dishes, making dinner or helping out in some way. Maybe you have a special skill you’re willing to share?

Wie sicher ist das Ganze?
So sicher wie Reisen ist. Der einzige Mitreisende im zugabteil kann auch ein Massenmörder sein. Wer es sicher will, der soll zuhause bleiben. Was nicht bedeutet, dass man nicht das Profil seines Gastgebers anschauen soll und auch bisherige Bewertungen. Frauen sollten eher bei Frauen übernachten und Männer bei Männern, wenn man auf Nummer sicher gehen will.
Was kostet das? Kein Geld, aber Zeit und Geduld. Zum einen muss man sich einmalig bei Couchsurfing.org anmelden, zum anderen aber auch den Willen mitbringen, Menschen und Städte kennenlenen zu wollen.
Man soll bitte nicht erwarten, dass der Host mit einem die Höhepunkte der Stadt abläuft. Das kann man selbst machen. Es geht eher um die verborgenen Dinge, das alltägliche Leben in der Stadt.
Ich selbst habe Coffee angeboten, das heisst, wer nach Ho Chi Minh Stadt kommt, dem zeige ich gerne die Stadt und lade ihn oder sie auf einen Kaffee ein, nur können wir keine Übernachtung zur Verfügung stellen.

Written by thomaswanhoff in: Uncategorized | Tags:
Jul
25
2009
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Phu Quoc, die Perle Vietnams

Sao beach

Phu Quoc ist nicht nur ein Zentrum der Perlen- und Austernfischerei, es sieht auch aus wie eine – wenn auch unregelmäßig gewachsene – Perle. Die kleine Insel im Südwesten Vietnams ist drauf und dran, das Mallorca Südostasiens zu werden.

Die Gründe liegen auf der Hand; Traumhafte, noch unerschlossene Strände, gute Lage (eine Flugstunde von Saigon) und eine noch recht unberührte Natur.

Wie man hinkommt:
Phu Quoc hat einen kleinen Flughafen, der neue internatinale soll 2012 fertig gestellt werden. Es gibt einen kleineren Hafen für die Fischerbote (kann man sich mal anschauen, eine halbe Stunde reicht aber auch) und einen Hafen für die Fähren (die nach Rach Xia, Fahrtzeit per Speedboat etwa 3 Stunden, per Fähre 6 Stunden).

Wo man übernachtet:
Je nach Budget gibt es kleine Guesthäuser und schöne Ressorts. Wir residierten im La Veranda, wohl eines der besten Hotels. Etwa 10 Autominuten von der Stadt Duong Dong am Strand gelegen bietet es Abgeschiedenheit und ein wenig Luxus. Sowohl die Anlehnunge an den Kolonialstil als auch die überaus freundliche und hilfsbereite Belegschaft haben uns gefallen. Auch das Spa ist gut, die Managerin überwältigend freundlich. Das Restaurant hat faire Preise, die Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet (wir hatten einen Bungalow) und mit Aircondition, Wifi und TV augestattet. Auch gut sind die Cassia Cottages und das Mango Bay (letzteres ohne Aircon, aber mit Traumstrand).

Was man macht:
Wie oben erwähnt kann man sich Perlenfischerei anschauen. Ob man Perlen hier kauft, bleibt jedem selbst überlassen. Wenn dann aber lose Perlen, denn der Schmuck der hier gefertigt wird sieht doch recht einfach und bescheiden aus.

Phu Quoc ist auch berühmt für seine Fischsauce Nuoc Mam. Über 200 Fischsaucenfabriken feilschen darum, die beste zu sein. Letztlich ist es Geschmackssache, nur soviel: Je dunkler umso geringer die Qualität. Ebenfalls lecker ist übrigens auch die Mischung aus Pfeffer, Knoblauch und Salz, die ebenfalls zum Kauf anbegoten wird.
Fish sauce barrels
Apropos Pfeffer: Im Norden der Insel gibt es Pfefferplantagen zu besichtigen. Man kann sich ein Motobike mieten (bitte den Helm auch benutzen und nicht zu schnell fahren, es sterben schon genug Leute – auch Ausländer – auf Vietnams Straßen) oder eine Tour mit Guide und Fahrer buchen. Wer im Süden unterwegs ist sollte unbedingt am Sao Beach Halt machen: Ein traumhaften Stück Strand mit sehr flachem Wasser und guten Restaurants.

Phu Quoc erlebt derzeit einen Investorenboom. Neue Straßen, neue Häfen, neur Flughafen, neue Hotels. Wohin die Reise geht bleibt abzuwarten. Zum einen hat die Insel schon jetzt ein Stromproblem: Alles kommt aus Generatoren, Solar -und Windenergie sind in Vietnam noch immer ein Fremdwort. Auch sind die Frischwasserreserven noch unklar. Für die Menschen auf der Insel, die überwiegend von der Fischrei leben, dürfte der Tourismus eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen bedeutet. Auch für die Umwelt muss Tourismus nicht immer das schlechteste sein: Saubere Strände findet man eigentlich nur dort, wo Hotels sind. Und letztlich liegt der Charme der Insel nicht nur in den Stränden, sondern auch in der Landschaft.

Written by thomaswanhoff in: Asien,Vietnam |
Jul
18
2009
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Vietnamesisches Essen

Die vietnamesische Küche ist die asiatische, die mir am besten gefällt. Sie ist nicht so scharf wie die thailändische, und nicht so fett wie die chinesische. Vor allem ist sie sehr frisch. Viele Speisen kann man auch kalt essen. Berühmt sind vor allem die Barbecue Gerichte , also alles was vom Grill kommt. Mein absoluter Favorit ist Bun Thit Nuong, was so viel heisst wie Reisnudeln mit Schweinfleisch vom Grill (siehe Foto). Meist gibt es dazu auch noch fritierte Frühlingsrollen.
Bun thit nem nuong

Wer in Saigon einmal gut Vietnamesische essen gehen will, der sollte in eines der Bon Hoe Restaurants gehen. Die haben eine ganz nette Auswahl. Gut ist auch das Quan Ang in der Nam Kho Khoi Nghia Strasse, nicht weit vom Wiedervereiniungspalast (besser vorher reservieren).

Das bekannteste Gericht, die Pho Bo Suppe, ist meines Erachtens überschätzt: Es ist eine klare Brühe mit Nudeln und Rindfleisch, ganz nett, aber längst nicht so gut wie zum Beispiel Ban Xeo, eine Art Superdünnes Omlett.

Wer übrigens zum seinem Essen einen Teller bekommt mit Reispapier und Kräutern, der möge dann das Reispapier zum Rollen nehmen.

Written by thomaswanhoff in: Asien,Vietnam | Tags:
Jul
07
2009
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Dengue Fieber in Vietnam

Eben habe ich diese Nachricht gelesen :

Geschäftsreisen und Urlaub in Vietnam, Saudi-Arabien und Sri Lanka: Dengue-Fieber breitet sich weiter aus- mehr Infizierte in Vietnam, Saudi-Arabien und Sri Lanka. Geschäftsreisende und Touristen sollten sich vor Ihrer Abreise insbesondere über die Risiken von Infektionen in Vietnam, Saudi-Arabien und Sri Lanka informieren. Das Centrum für Reisemedizin (CRM) informiert über aktuelle Zahlen und Entwicklungen von Erkrankungen und gibt Tipps zum Schutz vor Erkrankungen:

Vietnam
Dengue: Aufgrund der aktuellen Regenzeit stieg die Zahl der Dengue-Erkrankungen weiter an. Mehrere Krankenhäusern in Ho Chi Minh City und in anderen Regionen im Süden des Landes melden hohe Fallzahlen. Bis Ende Juni wurden bereits 27.000 Erkrankungen gemeldet. Schutz vor tag- und nachtaktiven Überträgermücken beacht

Also, zunächst einmal breitet sich das Dengue Fieber jedes Jahr aus, und zwar in der Regenzeit. Mehr Regen, mehr Tümpel, mehr Mücken. Wenn die Fallzahlen in Ho Chi Minh City hoch sind, heisst das lediglich, dass das halbe Mekong Delta seine Kranken in die Stadt bringt. Es gibt also in der Stadt selbt keine höhere Infektionsgefahr.

Infiziert werden kann man duch einen Mückenstich, aber nicht jeder Mückenstich bringt gleich Denguefieber mit sich. Am besten schützt man sich mit Autan oder anderem Anti-Moskitospray. Lange Kleidung ist auch gut, schützt auch vor der Sonne (wir sind hier 10 Grad vom Äquator entfernt).
Wer plötzlich hohes Fieber (gemessen, nicht gefühlt) bekommt, sollte sofort zum Arzt. Zu empfehlen sind in Ho Chi Minh City das Familz Care im Diamond Plaza (direkt an der Kathedrale) oder das FV Hospital in District 7.

Die gute NAchricht: Dengue Fieber ist nicht wirklich tödlich. Es sterben zwar Leute daran, das tun aber in Deutschland auch viele an der Grippe. Wer sonst einigermaßen gesund ist, wirdd as Fieber auch wieder los. Die schlechte Nachricht: Man fuhlt sich drei Wochen oder länger absolut schwach (vulgo scheisse). Meist kommt ein erster Schub, dann ist kurz Ruhe und dann schägt es nochmals zu. Ärztliche Aufsicht ist unbedingt notwendig.

Mehr noch bei Wikipedia

Written by thomaswanhoff in: Asien,Vietnam |

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