Apr
25
2014
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Wenn der Muezzin den Urlaub ruiniert

Manchmal ist es einem ja schon peinlich, wenn man Reise-Newsletter sieht und feststellt, dass es Landsleute gibt, die wohl einen gehörigen Schuss haben. “German tourists sue over vacation “ruined by Islamic prayer call” muss ich da lesen, und es geht um ein deutsches Ehepaar, dass sich beim Urlaub in der Türkei, genauer in Doganbey, durch die Gesänge des Priesters gestört fühlte.

Nun weiss ich aus eigener Erfahrung bei Reisen in muslimischen Ländern, dass die Rufe zum Morgengebet gewöhnungsbedürftig sind, aber so wird es Muslimen wohl auch gehen, wenn sie deutsche Kirchenglocken hören.

Es ist aber völlig egal ob das einem gefällt oder nicht: Andere Länder, andere Sitten. Wem das nicht passt soll es so machen wie die meisten Deutschen und brav zu Hause bleiben. Gut ist das dass Gericht den Fall gleich verworfen hat mit der offensichtlichen Begründung, dass das eben so sei in der Türkei.

Schön fand ich das Ende des Artikels:

“Many tourists, both Muslim and non-Muslim alike, come to Muslim countries like Turkey specifically to be enchanted by the mystical and melodious sound of the Adhan, which has been recited throughout the Muslim world for over 1,400 years.”

Eben. Drum.

Written by thomaswanhoff in: Hotels,Naher Osten |
Aug
15
2013
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Phuket: Exklusiver Urlaub in Traumhotels

Thailand ist eines der beliebtesten Reiseziele für Touristen aus aller Welt. Das zeigt allein schon die Tatsache, dass der Suvanabumi Flughafen die am meisten fotografierte Location auf Instagram ist. Eines der Erfolgrezepte ist die Vielfalt, die Thailand zu bieten hat. Wer Natur erleben möchte, kann nach Chang Mai fahren oder in einen der National Parks im Süden des Landes. Kulturinteressierte sollten eine Tour durch den Nordosten machen. Wer Party und asiatisches Citylife haben möchte, wird in Bangkok alles finden was das Herz begehrt. Und dann bleibt noch der Urlaub am Meer.

Neben den Inseln rund um Koh Samui ist Phuket noch immer das am meisten begehrte Reiseziel. Auch bei mir steht es auch noch auf der Liste. Nun ist Phuket nicht gleich Phuket. Entscheidend ist, wo man sich niederlässt. Natürlich gibt es jede Menge Gästehäuser und 2-3 Sterne Hotels für den schmalen Geldbeutel. Wer es mit Stil haben will, für den gibt es Traumressorts, die einen jede Sorgen vergessen lassen.

Zur Orientierung: Das ist die Insel Phuket.
Phuket
Was man aus TV-Reportagen kennt, ist der westliche Teil der Insel rund um Patong Bay. Hier sind die Nachtclubs, Packbacker-Hostels und vor allem jede Menge Touristen.

Wer es etwas ruhiger haben möchte und keine Lust hat, sich mit Hunderten Fremder am Strand zu drängeln, der sollte sich die Ressorts weiter unterhalb anschauen. Paresa Resort ist eine dieser exklusiven Anlagen, die an der Steilküste liegen und atemberaubende Anblicke bieten. Das Resort ist in die natürliche Umgebung eingebunden, man fühlt sich fast wie mitten im Urlaub. Stilistisch ist es ebenfalls Extraklasse, angelegt als moderne Interpretation traditioneller thailandischer Architektur. Das Besondere: Während für die meisten Ressort immer noch der nördliche Jim-Thompson-Stil tonangebend ist, wurden hier Stilelemente des südlichen Thailands eingebunden.

Paresa Resort Phuket

Zimmer gibt es hier nicht, sondern entweder Villas oder Suites. die haben verschiedene Größen und auch Preisklassen, haben aber alle Aussicht aufs Meer und bieten je nach Preisklasse eigenen oder geteilten Infinity Pool und Espressomaschine. Wer es richtig krachen lassen kann, mietet den “Dedicated Dreammaker butler service in Cielo villas”. Wer an den Strand möchte, kann das Shuttle zum Kamala-Beach in Anspruch nehmen.

Ich persönlich bin kein Strandmensch, sondern bin mit einem schönen Pool und einer tollen Aussicht zufrieden. Vor allem schätze ich Ruhe, und die bekommt man vor allem in Ressorts. Wenn es dann noch ein wenig Klasse hat, umso besser.

Written by thomaswanhoff in: Asien,Hotels,Thailand |
May
12
2011
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Hotels und ihre Umweltinitiativen

Wer öfter reist wird sicherlich in einem Hotel schon das Schild gesehen haben, mit dem man den Zimmerservice darauf hinweist, dass die Handtücher und die Bettwäsche nicht gewechselt werden sollen. Diese Umweltinitiative gibt es schon seit vielen Jahren, aber Hotels gehen immer mehr noch weitere Schritte. Man muss kein Eco-Ressort sein, um umweltfreundlich zu sein.
Dispenserkl

Ich stelle in vielen Hotels fest, dass man von den kleinen Plastik-Shampoo-Flaschen hin zu Dispensern geht. Das ist der gleiche Inhalt aber viel weniger Plastikmüll. Gleiches geht für Plastik-Wasserflaschen, die gerade in Asien so beliebt sind. Er schon mal ein Hotel bei Holidaycheck gebucht hat und zum Beispiel in den USA war, hat vielleicht die Wasserbehälter am Gang gesehen. Jedes Zimmer hat eine Glasflasche oder Krug, die man dann beliebig oft nachfüllen kann. In Nepal hat das ein Bekannter von mir schon vor vielen Jahren in seinem Hotel eingeführt.
Was ich jetzt in Vientiane (Laos) gesehen habe, ist der nächste Schritt: Neonröhren und Glühbirnen werden durch LED ausgestauscht. Da die Röhren ohnhin für indirektes Licht eingesetzt wurden, machen die ähnlich weißen LED keinen Unterschied. Und auch bei der Lichtwärme sind die LED eine gleichwertige Alternative und sparen auch noch eine Menge Geld.
Ebenfalls in Asien wird in vielen Hotels Plastik und Metall extra gesammelt. Da Rohstoffe hier teuer sind ist eine ganze Industrie entstanden, die diese Wertstoffe sammelt und dann meist nach China verkauft, weil dort große Recyclingkapazitäten vorhanden sind. Oft bekommen die Hotel-Angestellten die die Wertstoffe sammeln und verkaufen so noch ein Extra-Gehalt.
Wer also demnächst ein Hotel bucht, sollte mal Fragen welche Grünen Initiativen es gibt. Solaranlagen zählen zum Beispiel auch dazu.

Written by thomaswanhoff in: Asien,Hotels |

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