Jun
14
2012
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Die besten Restaurants in Vientiane

Aria Mixay
Vientiane hat einige gute Restaurants zu bieten, aber wer was richtig gutes und mehr upscale sucht, hat wenig Auswahl. Mein Favorit war immer das Aria Mixay. Gerado, der Mitbesitzer, ist Italiener und hat schon in großen Hotels gekocht. Auch wenn es natürlich bessere italienische Restaurants gibt, in Laos ist Aria die Nummer 1. Mein Tip sind die Chef-Pizzen und Trüffelgerichte.

Le Silapa ist ebenfalls gehobene Küche, mehr Fusion zwischen Französisch und Asiatisch. Sehr schön angerichtete Speisen, wunderbar kombiniert. Leider hat seit dem Umzug der Service etwas nachgelassen und das Ambiente ist nicht mehr so heimelig wie zuvor.

Fujiwara Japanese Restaurant ist ein Japaner mit Tradition in Vientiane. Auch wenn das Restaurant mal wieder eine Renovierung vertragen dürfte, so sind die Speisen neben klassischem Japanerkram gut ausgewählt. Kaum ein anderes japanisches Restaurant hat so eine große Auswahl. Großes Plus für Fujiwara: Es hält seinen Standard seit Jahren, und das heißt was in Laos.

Muzaic ist zwar kein Fine Dining, hat aber einen gewissen Stil. Das kleine aber nette Restaurant hat eine interessante Karte mit laotischen Speisen. Mein absoluter Favorit war immer Salmon Laap, aber auch das vegetarische Pumkin-Curry kann sich sehen und schmecken lassen. Man findet es in der Manthathoulath Street.

Written by thomaswanhoff in: Asien,Food |
May
05
2011
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Südoastasien: Ein Paradies fur Kaffeefreunde

Ich gehörte schon in Deutschland zu den Menschen, die offensichtlich vom Starbucks-Virus befallen waren bevor es Starbuck eigentlich gab. Ich liebe es in Cafes zu sitzen, dort zu lesen oder gar zu arbeiten. Laptops sei Dank!
Südostasien ist deshalb ein Paradies fuer mich. Ob Kambodscha, Vietnam, Thailand oder Laos: Uberall gibt es kleine oder grosse Coffeeshops, wo man nicht nur sehr guten Kaffee bekommt, sondern in der Regel auch immer kostenloses Internet hat (Thailand ist da leider zunehmend eine Ausnahme).
Selbst in Bac Lieu, einer eher abgelegenen Stadt im Süden Vietnams, gab es solche Cafes. Und natürlich auch in Laos. Der Vorteil hier ist dass oftmals auch laotischer Kaffee gebrueht wird, oft ein sehr guter Arabica, während man in Vietnam meistens den dortigen Robusta bekommt, eine eher bittere Sorte, die aber beim Rösten oft veredelt wird.
In Kambodscha kann man hier und da Illy Kaffee finden, den wohl besten Espresso den man kaufen kann (Cafe Sentiment am Monivon hat ihn zum Beispiel). Illy in Vietnam hat gar eine eigene Kaffeehauskette, dort ist auch Trung Nguyen oder Highlands Coffee zu empfehlen. In Laos hat Joma ein Cafe in Luang Prabang und zwei in Vientiane und serviert sehr guten Cafe. Das git auch fuer die Scandinavian Bakery am Nam Phou Square.

Written by thomaswanhoff in: Asien,Food,kambodscha |
Mar
30
2011
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Krank werden auf Reisen

Ich bin kein Mediziner, deswegen kann und werde ich hier keine Ferndiagnosen geben. Aber meine Erfahrung auf Reisen hat mich gelehrt, dass viel zu oft ein Erkrankung auf Reisen verhindert werden kann.
Von Unfällen und Pech einmal abgesehen, gibt es in der Regel zwei Ursachen, wenn man auf Reisen krank wird:

Stress vor dem Urlaub
Unachtsamkeit

Ersteres ist das wirklich grosse Problem. Urlauber freuen sich das ganze Jahr auf die schoenste Zeit des Jahres. Der Stress des Arbeitsalltags ist vorbei, jetzt endlich kann man sich ausruhen. Der Koerper sieht das anders: Er ist auf Hochtouren gelaufen, jetzt kann er nicht mehr. Doch er wird weiter gefordert, mit einem langen Flug, anderem Klima etc. Das Ergebnis: Das Immunsystem kann nicht mehr wie es soll, es wird anfällig für Viren und Bakterien. Ergebnis: Wir werden krank.

Unachtsamkeit ist ebenfalls eine Ursache, vor allem wenn man sich in neue, für einen selbst unbekannte Gefilde begibt. Viele Menschen trauen sich zuviel zu und hören nicht auf das was Einheimische und Reiseleiter sagen. Und dann fallen sie eine steile Treppe herunter, vom Baum, rutschen einen Abhang herab oder ähnliches. Auch beim Essen lauern Gefahren, aber weitaus weniger als man denkt. Erste Regel ist: Dort essen wo andere essen. Wie ist der Gesamteindruck des Restaurants?
In Asien ist es laengst kein Problem mehr Eis in einem Getraenk zu haben oder Salat zu essen, wenn das REstaurant einen guten Eindruck macht. Lediglich bei Fleisch sollte man immer vorsichtig sei und darauf bestehen, dass es gut durchgebraten ist. Kleiner Tip: Erst nach Sonnenuntergang Fleisch vom Grill holen, das war dann fast eine Stunde ueber dem Feuer und sollte durch sein.

Written by thomaswanhoff in: Asien,Food |
Dec
30
2010
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Das perfekte Hotel-Frühstück

Wir waren vor einigen Tagen im Ansara Hotel frühstücken, und hatten mit der liebenswerten Geschäftsführerin eine interessante Diskussion über das perfekte Hotelfrühstück.
Buffet vs. Menu
Ein Buffet kann viele Gäste glücklich machen, aber es wird immer wieder jemanden geben der etwas auzusetzen hat. Beim Menü hingegen läuft man Gefahr, dass die Auswahl zu klein ist. allerdings kann man Sonderwünsche erfüllen.

Andere Länder, andere Sitten
Die Schweizer wollen Müsli, die Deutschen Aufschnitt, die Amerikaner Bacon und die Vietnamesen Pho: Wie soll ein internationales Hotel das alles schaffen? Gar nicht. Man schaut sich an woher die meisten Gäste kommen und versucht denen gerecht zu werden. Wer japanische Geschäftsleute hat, der muss Miso-Suppe und Co. bereit halten. Europäer freuen sich auch immer über Müsli.

Was muss sein?
Hier eine Liste (to be continued) mit Dingen, die ein Hotelfrühstück haben muss:
Kaffee (Cafe Latte, Espresso, Filterkaffee)
Tee: Schwarz, Grün, Pfefferminze
Saft, Wasser, Milch (Fett und Halbfett)

Brötchen, Croissants, Toast, Bagel

Wurst, Käse, Lachs, Frischkäse

Salatauswahl

Marmelade, Honig

Fruchtauswahl

Müsli, Cornflakes

Noch was?

Written by thomaswanhoff in: Asien,Food |
Nov
03
2010
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Insekten: Der neue Proteinlieferant

Crickets and other food

Wer in Asien unterwegs ist, wird kulinarisch verwöhnt. Leckere Nudelgerichte, scharfes Curry, saftige Mangos – ein Paradies für Feinschmecker. Wer aber noch weiter eintaucht in die Welt der Speisen, der wird unweigerlich auch etwas ungewöhnlichen Proteinlieferanten begegnen: Insekten. Sie werden in Asien in allen möglichen Zubereitungsformen angeboten. Da sind Bambuswürmer, Heuschrecken oder gar Vogelspinnen. Letzere sind eine Delikatesse unter anderem in Kambodscha. Wer dort Insekten testen will, kann ins Turi-Restaurant gehen, oder aber, ganz authentisch, welche gegenüber dem Königspalast kaufen.
Eine kleine aber sehr unterhaltsame Einführung in Insekten als Speise hatte gerade der Bangkokpodcast. Im Halloweenspecial verkosteten die Macher mit ihrem Publikum gleich mehrere verschiedene INsekten, aber auch Frösche. Die Sendung ist zwar auf Englisch, ich kann sie aber nur empfehlen.

Was uns exotisch anmuten mag, ist in Asien eher eine Delikatesse. Es könnte bald aber noch viel mehr sein. Wenn zum Beispiel der Mekong durch Dämme bald nicht mehr genug Fisch liefern kann, müssen sich Länder wie Kambodscha und Laos neue Proteinquellen suchen. Fleisch scheidet in der Regel aus weil es zu teuer in der Produktion ist. In Laos gibt es jetzt schon einige Programme, unter anderm von den Vereinten Nationen, die untersuchen inwieweit Insekten eine Alternative sein könnten.

Man muss dazu aber wissen, das der gemeine Asiate nicht den ganzen Tag Spinnen ist. So etwas ist eher die Ausnahme, oft werden zum Beispiel gebackene Heuschrecken eher als Snack gegessen denn als Hauptgericht.

Eines der leckersten Gerichte, dass ich aus Kambodscha kenne, ist ein Reisgericht mit gebratenen roten Ameisen.

Foto by Mark Belokopytov Licence http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/

Written by thomaswanhoff in: Asien,Food,kambodscha,Thailand |

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