Dec
01
2014
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Auf dem Fahrrad durch Khao Yai

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Letzte Woche hatten wir zwei Tage frei und fuhren nach Khao Yai für eine Radtour. Khao Yai ist ca. 2 Stunden von Bangkok entfernt, hat einen großen Nationalpark und ist auch berühmt für seine Weingüter, Milchproduktion und kühle Witterung im Winter. Wir buchten die Tour mit Spiceroads, einem bekannten Unternehmen, das alle möglichen Arten von Fahrradtouren in Thailand anbietet. Wir haben eine bereits in Chiang Mai mit denen gemacht und haben es sehr genossen.

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Wir wurden um 7.30 Uhr an der BTS Ploenchit abgeholt und obwohl wir eine Gruppenreise gebucht hatten waren nur wir zwei dabei. Glück gehabt. Es dauerte 2 Stunden, um mit dem Kleinbus (leider keine Sicherheitsgurte) an den Drop-Off Punkt in Khao Yai zu kommen. Von dort aus radelten wir los, in der Regel auf kleinen und leeren Straße, manchmal auf unbefestigten Dirtroads. Spiceroads hatte uns bestens ausgestattet, mit brandneuen Sport-Mountainbikes Helme.

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Die Fahrt am ersten Tag war etwa 30 km lang – viel mehr, als im Programm ausgeschrieben. Auf der Webseite hieß es “Diese Tour ist für den anspruchsvollen Reisenden entworfen worden; jemand, der die Landschaft genießt, es liebt, ein Fahrrad zu fahren und eine Vorliebe hat für guten Wein und gutes Essen. Es ist auch eine gute Tour für Familien..”

Ganz so war es nicht. Die Hitze machte uns ganz schön zu schaffen. Wir hatten gedacht es sei kühler um diese Zeit. Mit Kinder möchte ich diese Tour nicht machen.
 
Dann machten wir einen Halt in PBValley, die älteste Weinkellerei in Khao Yai. Sie ist für Touristen geöffnet, aber das bedeutet nicht, dass sie einen guten Service haben. Das Restaurant ist alt, das Essen furchtbar (westliche Küche) und die sie sagten uns nicht mal, welche Art von Wein serviert wurde.

Wir einen Rundgang durch die Weinberge und die Produktionsstätte. Das war gut organisiert und gut erklärt. Die Weinprobe war wiederum Enttäuschend: nur drei Weine (rot, weiß und rosé) und es waren die billigsten. Sie verkaufen diese Plörre für 600 Baht, und das ist eine Unverschämtheit. Sie erhielten Auszeichnungen für einige Weine, die sie für 1500 Baht zu verkaufen, aber die konnten wir nicht probieren.
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Biken in Khao Yai ist schon schön. Trotz des heißen Wetters hatten wir eine Menge Spaß, vorbei an Bauernhöfen, kleine Dörfern, entlang an Ringelblumenfeldern und Tapioka-Farmen. Unsere Übernachtung war im Cabbage and Condoms Resort. Es hat es seine besten Tage schon gesehen, wir waren die einzigen Gäste, aber das Zimmer war sauber, das Essen war wirklich gut, und sie haben einen schönen Pool.

Der zweite Tag begann mit einem steilen Anstieg, und wir entschieden wir uns für den Van, um genügend Energie für die restlichen 20 km haben. Wir hielten noch einmal an einem kleinen Weinkeller an – der Wein war nicht gut, aber sie machen guten Traubensaft und getrocknete Früchte.

Von dort ging es zurück nach Bangkok, wir kamen vor der Hauptverkehrszeit an und wurden bei einer BTS-Station rausgelassen. Yo, unser Guide, hatte eine wirklich guten Job gemacht, erklärte viel, kümmerte sich um uns , beobachtete den Verkehr und wies uns auf jedes Schlagloch hin. Keine Beschwerden.

Der Nachteil ist, dass die Tour ist recht teuer: 9000 Baht ist eine Menge, auch mit Führung, Transport und Unterkunft. Aber man zahlt wohl dafür dass die die Route ausgesucht haben und sich um alles kümmern.

Written by thomaswanhoff in: Thailand |
Aug
07
2014
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Urlaub in Asien ist nicht gefährlich, aber…..

Gerade machen wieder weniger gute Nachrichten aus Malaysia die Runde: In Kuching sind zwei junge Engländer erstochen worden.

Police said Neil Dalton and Aidan Brunger were killed in an alcohol-fuelled incident and four men had been arrested in connection with their deaths.

In Pattaya ist ein Amerikaner mit mehreren Messerstichen ins Krankenhaus eingeliefert worden, nachdem er sich mit einem Einheimischen gestritten hatte. Dieser hatte ihm wohl die Vorfahrt genommen.

Vor etwa einem Jahr hatte ein Taxifahrer ebenfalls einen Amerikaner mit einer Machete nicht weit von unserer S-Bahn-Station zerhackt. Der Fahrgast hatte sich über einen zu hohen Fahrpreis beschwert und dann wohl dem Taxifahrer Kaffee ins Auto geschüttet.

Es gibt zahllose solcher Fälle, aber kaum Statistiken. Das soll nicht heissen dass es hier in Asien sehr gefährlich ist. Es ist hier so gefährlich wie überall auf der Welt. Aber es gibt ein paar Besonderheiten.

Zum einen denken Touristen oft, dass sind hier alles nette, friedliebende Menschen, die lächelnd und beseelt durchs Leben schweben. Dem ist nicht so. Die meisten Menschen müssen hier sehr hart für ihren Lebensunterhalt arbeiten. Acht Stunden Tage sind weitgehend unbekannt. Dazu kommen mangelnde Erziehung und Bildung, Drogen- und Geldprobleme.

Zum anderen können Asiaten oft mit spontanen Wutausbrüchen von Ausländern nicht umgehen. Nicht dass Thailänder nicht auch wütend werden können, das können sie sogar gut. Aber es dauert ein wenig länger als bei uns. Und sie fühlen sich durchaus bedroht, wenn so ein 2 Meter Amerikaner anfängt loszuschreien.

Messer sind eine legale – weil für andere Zwecke nutzbare – und einfach zu handhabende Waffe. In dieser Region werden viele Konflikte noch mit der Waffe ausgetragen und die Schwelle die Waffe zu benutzen ist mit Sicherheit niedriger als in westlichen Ländern (auch wenn die USA bei diesem Rennen auch ganz vorne ist).

Bei den beiden ersten oben genannten Fällen kam hinzu, dass sowohl Alokohl im Spiel war als auch die späte Tages- bzw. Nachtzeit. Deshalb mein dringender Rat: Erstens sich nicht betrinken und dann nachts durch die Straßen ziehen. Zweitens jedem Konflikt aus dem Weg gehen und den Ärger runterschlucken. Auf keinen Fall andere provozieren. Ich bin in 7 Jahren in Asien noch nicht annähernd in eine gefährliche Situation geraten, aber auch nur weil ich meine eigenen Ratschläge befolge.

Written by thomaswanhoff in: Asien,Thailand |
Jul
30
2014
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Der Palast in Bangkok hat immer offen

Gestern mussten wir auf die deutsche Botschaft, um eine Wohnsitzbescheinigung zu bekommen (was dort 50 Euro kostet, eine Unverschämtheit). Dort trafen wir eine deutsche Familie, die recht frustriert war. Was war passiert?

Grand palace
Die Eltern samt zwei Kinder waren vorgestern in Bangkok angekommen und wollten gestern gleich die obligatorische Tour zum Grand Palace machen. Sie fuhren mit der Bahn zum Pier am Sapan Thaksin, und auf dem Weg zum Boot hielt sie ein Tuktukfahrer an. Er fragte wohin sie möchten und als sie sagten, zum Palast, antwortete er der Palast sei geschlossen. Er könne ihnen aber für wenig Geld ein paar andere Sehenswürdigkeiten zeigen. Die vier Urlauber willigten ein und los ging die Reise. Nach ein paar Tempeln hielten sie an einem Schneiderladen an. Dort, so sagte der Tuktukfahrer, gäbe es Weltmarken zu Sonderpreisen. Armani und so. Papa war ganz ausser sich und orderte nicht nur Anzüge, sondern bezahlte auch im Voraus: 1000 Euro (!). Am nächsten Tag, so der Schneider, würde man die Anzüge ins Hotel bringen. Er überreichte noch die Visitenkarten, und dann ging es zum Mittagessen. “Komisch, dass die hier keine Preise am Menu haben”, wunderte sich Muttern, und nach dem Mahl präsentierte man ihnen eine saftige Rechnung (sie haben mir den Preis nicht gesagt).

Irgendwann dämmerte ihnen, dass 1000 Euro eigentlich viel Geld seien, und sie suchten im Internet nach entsprechenden Stichworten. Schnell zeigte sich, dass sie wohl Betrügern aufgesessen waren. Sie gingen zur Polizei, die sie zur Botschaft schickte – was immer das für einen Sinn haben soll, ausser das in der Regel die Polizei mit den Betrügern unter einer Decke steckt, oder zumindest Zuwendungen für Wegschauen bekommt. (Was merkwürdig ist, ist die Tatsache, dass sie nicht mal abgewartet haben, ob die Anzüge überhaupt geliefert wurden. Sie hatten auch keine Ahnung, wo der Laden eigentlich war, und ob die Visitenkarte wirklich stimmt).

Der Knaller zum Schluss: Beide Eltern arbeiten in Deutschland bei …. wait for it… der POLIZEI.

Was lernen wir:
Erstens: der Palast hat so gut wie NIEMALS geschlossen. Und wer sich nicht sicher ist, fährt trotzdem hin. Wenn die Tür zu ist, und nur dann, ist er geschlossen (was einmal im Jahr vorkommt, wenn überhaupt).

Zweitens: Man lässt sich nicht vorm erstbesten Tuktukfahrer abschleppen. Thais sind freundliche und liebe Menschen, aber wie überall auf der Welt, vor allem wo Touristen sind, wird die Leichtgläubgkeit von Urlaubern auch ausgenutzt. Ich würde grundsätzlich von Tukturfahrten abraten, sie sind teurer als Taxis, weniger sicher, und viele wollen betrügen. Wer es probieren will, soll es in der Innenstadt für eine kurze Strecke (Siam Paragon nach Asok zum Beispiel).

Drittens: Es gibt keine günstigen und guten Schneider in Bangkok. Punkt. Die Stoffe sind alle minderwertig, der Schnitt hat nichts mit dem zu tun, was bei der Anprobe gemessen wurde. Im übrigen unterstützt man damit oft auch Kinderarbeit oder Ausnutzung, weil die Anzüge von Familienmitgliedern über Nacht genäht werden.

Viertens: Ein normales Restaurant hat natürlich Preise auf der Speisenkarte. Billige Gerichte gibt es unter 100 Baht, der Durchschnitt für thailändische Gerichte in Touristengegenden ist 150 Baht. Über 200 Baht ist teuer, und muss schon gutes Fleisch oder Meeresfrüchte sein.

Es lohnt sich immer, nicht nur eine Fantasievorstellung vom Land zu haben, in das man reist, sondern mal nachzuschauen, was einen dort wirklich erwartet. Thailand ist ein Land wie jedes andere, es ist kein Freizeitpark in dem jeder Einwohner ein Angestellter im Tourismus ist. Der Tourismus macht 6 Prozent des BSP aus, ganz so wichtig ist er also nicht.

Natürlich kann man sich heute alles im Internet selbst zusammensuchen, günstige Hotels, Flüge, Touren. Aber manchmal, vor allem bei Touren und Hotels, kann das auch schief gehen. Wer es sich leisten kann, sollte mindestens nicht die billigste Kategorie nehmen (warum ist das wohl billig?). Besser, sicherer und komfortabler, wenn auch etwas teurer ist, mit einem Reiseveranstalter zu buchen. Das geht auch für Einzelreisende, man muss keine Gruppentour buchen. Das örtliche Reisebüro informiert da (hoffentlich) gerne.

Written by thomaswanhoff in: Asien,Thailand,Travel |
Apr
18
2014
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Die größte Wasserschlacht der Welt: Neujahr in Südostasien

Wenn die Thais im April Neujahr feiern, dann erlebt man dieses sonst eher zurückhaltende und schüchterne Volk von einer anderen Seite: Songkran heisst vier Tage lang feiern, was das Zeug hält. Und zum Feiern gehört Wasser, eine Menge Wasser. Was einst gedacht war als spirituelle Handlung (eine Art Waschung) hat sich im Laufe der Zeit zu einer gigantischen Wasserschlacht entwickelt. Wer in den vier Tagen von Songkran nicht nass werden will, muss zu Hause bleiben – oder im Hotel.
Songkran in Thailand

Aber nicht nur die Thais feiern so: Auch in Laos und Myanmar wird Wasser gespritzt als ob es keine Trockenheit gäbe (was übrigens ein Problem ist, weil es nämlich eine gibt). In Laos ist es Phi Mai (New Year), in Myanmar ist es Thingyan. Und man sagt, in Yangon sind die Wasserschlachten die heftigsten.

Wer in Bangkok feiern will, dem rate ich zu den Feiern an der Central World Shopping Mall. Hier feiern viele Thais, und man hat trotzdem eine tolle Party. Die Kaosan Road ist vor allem für Ausländer, meistens Backpacker, die sturzbetrunken halbnackt durch die Straße laufen. Silom Road ist ebenfalls eine Partyzone, aber ziemlich überlaufen (und in diesem Jahr wohl in Hand der Gay-Community).

In Laos kann mann das Neue Jahr sowohl in Lauang Prabang als auch in Vientiane feiern. Ersteres ist etwas ruhiger und spiritueller, in der Hauptstadt hingegen geht die Post ahn: Beer Lao hat eine eigene Partyzone, und die jungen Laoten haben ihren Spaß auf Pickups durch die Stadt zu fahren und jeden nass zu machen der in den Weg kommt. Am Phi Mai Sonntag gilbt es auch eine Prozession in der Innenstadt, während der nicht gespritzt wird.

People celebrating Lao Phi Mai in Vientiane

People celebrating Lao Phi Mai in Vientiane

Songkran ist übrigens weder eine thailändische Erfindung noch eine aus Laos. Es hat seine Ursprünge in Indien und wurde dann adaptiert. In Kambodscha wird ebenfalls im April gefeiert, und zwar das Wasserfest, aber ohne die Wasserschlachten. Statt dessen gab es dort in der Vergangenheit Bootsrennen am Fluss, nachdem aber vor einigen Jahren eine Massenpanik viele Tote forderte und später Demonstrationen in der Stadt den Rücktritt von Premier Hun Sen forderten, ist das Fest in den vergangenen Jahren abgesagt worden. Statt dessen gehen die Khmer in die Tempel und besuchen die Familie.

Written by thomaswanhoff in: Asien,kambodscha,Thailand |
Mar
28
2014
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Mit dem Rad in Bangkok

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Eine Millionenstadt wie Bangkok ist mit Sicherheit nicht der erste Ort an den man denkt, wenn es ums Radfahren geht. Und in der Tat sind Verkehr und Straßen nicht wirklich der ideale Ort für Radfreunde. Aber: Wer ein wenig besser Bescheid weiss, der kann sich mit dem Rad sehr gut durch Bangkok bewegen und unvergessliche Erlebnisse haben.

Mit BTS geht’s besser
Die gute Nachricht für Radfahrer ist dass man Fahrräder mit in die Skytrain (BTS) nehmen darf. Die schlechte Nachricht ist das dass in der Rushhour wegen Platzmangel eine echte Herausforderung ist. In die MRT darf man nur Klappräder mitnehmen. Das Rad kostet nicht extra.

Dank der BTS kann man einige Strecken sicher trotz Fahrrad zurücklegen und sich dann erst an der gewählten Station auf den Sattel schwingen. Wesentlich sicherer als die Hauptstraßen sind nämlich die Nebenstraßen udn Sois, in denen sich ohnehin das wahre Leben der Stadt abspielt. So kann ich nur empfehlen rechts und links der Sukuhumvit mit dem Rad die Stadt zu erkunden.

Im Park: Radeln erlaubt

Der größte Park in Bangkok ist der Rama IX Park an der Srinakarin Road (hinter dem Paradise Park Shopping Center). Dort ist Radfahren erlaubt, wenn auch nicht überall. Auch für den Auslännderverständliche Schilder geben aber Auskunft. Auf einem Rundkurs kann man Rennradenthusiasten trainieren sehen und versuchen, Schritt zu halten. Die Wege sind asphaltiert und ohne Steigungen, teilweise unter Bäumen. Im Park selbst gibt es Toiletten und kleine Kioske mit Erfrischungen. Die beste Zeit ist früh morgens, der Park öffnet um 5.30 Uhr.

Sri Nakhon Khuen Khan Park: Bangkoks grüne Lunge

Der Park liegt auf einer Halbinsel die von einer Schlinge des Chao Praya Rivers geformt wird und ist klein, aber fein, Gleich nebenan gibt es noch eine Kampffischfarm, die man besuchen kann, auch wenn die Öffnungszeiten schwer herauszubekommen sind. Einfach vorbeischauen. Das Gute an Bang Nam Phuem (so der Districtname) ist, dass man auf der gesamten Halbinsel wunderbar Radfahren kann. Es ist vor allem am Wochenende ein Mekka für Radler. Sehr zu empfehlen ist ein Stop am Bang Nam Phueng Floeting Market, der allerdings nur am Wochenende offen hat.

Neu: Der Biketrain
Seit gestern gibt es einen neuen Service in Bangkok, den #ThaiBiketrain. Es handlet sich dabeium einen extra Wagen am Zug nach Ayuthaya. Das Ganze ist wohl noch in der Entstehung, aber durchaus eine faszinierene Idee. Für den ersten Trip hatte man einen lokalen Radclub eingeladen, die Idee auszuprobieren. Grundsätzlich kann aber Räder in allen Zügen mitnehmen, eventuell muss man eine Gebühr bezahlen.

Written by admin in: Asien,Thailand | Tags: , ,
Mar
03
2014
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Wieviel kostet eine Bootsfahrt am Kanal in Bangkok?

Ein Grund warum ich selten die Boote in Bangkok genommen habe war dass ich keine Ahnung hatte was es kostet und wohin die Boote fahren. Am Chao Paray Fluss geht das noch, am Klong Saen Saeb (Oder San Saab) ist das eher verwirrend. Damit ist jetzt Schluss. Es gibt eine kleine aber feine App, die hilft.

Sansaab App
Sie heisst Sansaab und ist an der Srinakarinwirot Universität entwickelt worden. Sie ist gratis und für iOs erhältlich. Verfügbare Sprachen sind Englisch und Thai.
Die Bedienung ist einfach: Man gibt Start und Endstation ein und die App berechnet den Preis und die Fahrtzeit. Wer nicht weiss wo die nächste Station ist kann sich lokalisieren lassen und sieht auf der Map, wo die nächste Haltestelle ist. Wenn man auf die Haltestelle klickt gibt es ausserdem noch eine Liste der Busse die sie anfahren. Es wäre schön wenn auch der Chao Praya enthalten wäre, aber es ist immerhin ein Anfang.

Written by thomaswanhoff in: Asien,Thailand |
Jan
29
2014
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Hua Hin: Der Strand vor den Toren von Bangkok

Viele Urlauber die nach Thailand kommen, verbinden gerne Kultur mit einem Strandurlaub. Und von beidem hat Thailand eine Menge zu bieten. Da ist zunächst einmal die Hauptstadt Bangkok zu nennen mit dem Königspalast, dem berühmten Wat Pho und dem ebenso bekannten Wat Arun, dem Jade-Buddha und dem liegendem Buddha. Bekannteste Badeziele sind Pattaya und Phuket, ersteres bieten auch sehr günstige Unterkünfte, letzteres Traumstrände und paradiesische Hotels.

Aber das ist nur den Anfang: In etwa gleicher Entfernung wie Pattaya, nur in süd-westlicher Richtung, liegt Hua Hin. Das kleine Städtchen ist eine Art Geheimtip für Touristen, wobei Thailänder den Ort sehr gut kennen. Bereits 1928 baute König Rama VII dort einen Palast, und spätestens seit den 70er Jahren fand die wachsende Mittelschicht der Thais Gefallen am Ort und baute die touristische Infrastruktur aus. Im vergangenen Jahr hat sich der aktuelle thailändische König entschieden, nach Hua Hin zu ziehen und dort zu residieren.

Hua Hin bietet einige Sehenswürdigkeiten. Die Bahnstation stammt noch aus den 20er Jahren und ist originalgetreu erhalten. Der Berg Khao Hin Lek Fai ist mit dem Auto befahrbar und bietet mehrere Aussichtspunkte und Gelegenheit für einen kleinen Spaziergang. Er ist 162 Meter hoch und von oben hat man eine schöne Aussicht auf Hua Hin.

Einen weiteren kleinen Berg gibt es im Süden, Khao Takiab, den man zum Sonnenuntergang besteigen sollte. Am Fuße des Berges gibt es hervorragende Straßenstände von Leckereien.

Am Abend sollte man auf jeden Fall den Nachtmarkt nicht verpassen. Er bietet neben Krimskrams viele thailändischen Desserts, frisches Obst, Souvenirs und leckere Säfte. In der gleichen Straße befinden sich auch Restaurants die sich auf Fisch und Meeresfrüchte spezialisiert haben – ein Traum für Gourmets.

Weitere Restaurants befinden sich an der Strandpromenade. Auch hier kann man den Sonnenuntergang genießen oder bei thailändischen Spezialitäten dam Meeresrauschen lauschen. Gleich neben an beginnt ab etwa 19 Uhr auch das Nachtleben, das aus vielen kleine Bars besteht. Happy Hours locken Kunden mit Schnäppchen- und wer möchte kann eine Partie Dart oder Pool Billiard spielen oder aber Bundesligaspiele auf dem Großbildschirm verfolgen.

Sehr ans Herz zu legen ist ein Ausflug zur Wildlife Friends Foundation Thailand. Diese Organisation betreibt ein Rehabilitationszentrum für Wildtiere, vor allem Elefanten und Affen. Das Zentrum bietet geführte Touren an, holte die Gäste sogar am Hotel ab und wer mag, kann später die Elefanten waschen.

Strände gibt es in Hua Hin entweder direkt an den Hotels oder aber den öffentlichen Strand, der schon deshalb ein Erlebnis ist weil man dort Essen bestellen kann, dass einem direkt an den Liegestuhl gebracht wird. Trotzdem wird der Strand in Schuß gehalten und ist recht sauber. Kinder können sogar auf Pferden ausreiten.

Written by thomaswanhoff in: Asien,Thailand |
Jan
15
2014
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Ganz Thailand an einem Tag: Ancient Siam

Thailand hat neben seinen Stränden und der Metropole Bangkok auch jede Menge Kultur zu bieten. Viele Touristen, vor allem jene die zum ersten Mal hierherkommen, schaffen es aber nicht, alle Sehenswürdigkeiten ausserhalb der Hauptstadt anzuschauen.

Für diese gibt es einen kleinen Trick.
Floating village Ancient Siam
Etwa 30 Minuten von der BTS Endstation Bearing entfernt liegt die Anlage “Ancient Siam“. Es handelt sich dabei um eine Art Mini-Thailand, in dem viele historische Tempel und Anlagen nachgebaut sind. Und das Ganze in einer sehenswerten und preiswerten Art und Weise. Mich erinnert es ein wenig an den Hessenpark nördlich von Frankfurt, in dem alte hessische Bauernhäuser wieder aufgebaut wurden.Hier gibt es quasi einen Appetitthappen von dem, was das Land des Lächelns alles zu bieten hat. 

Im Ancient Siam sind es zwar nicht alles Originale die man sieht, aber vieles ist originalgetreu. Mich hat zum Beispiel das Isaan-Dorf beeindruckt: Genau so sieht ein Dorf im Nordosten Thailands, dem Isaan-Gebiet, auch aus. Die Leute die dort ein paar Souvenirs verkaufen sprechen sogar den Isaan-Dialekt, der dem Laotischen sehr ähnlich ist. 

Oder der Preah Vihar Tempel, der eigentlich an der Grenze zu Kambodscha steht und immer wieder für Besichtigungen geschlossen ist. Hier kann man ihn sich trotzdem anschauen. Er ist im kleinen Maßstab nachgebaut, wie im Original auf einem Felsen, der eigens aus Beton gebaut wurde (was man aber nicht sieht, es sieht wirklich aus wie ein Felsen).

Natürlich dürfen auch andere thailändische Dörfer nicht fehlen.
Wer schon mal üben will für seine Reise durchs Land kann am schwimmenden Markt auf Booten balancieren und zuschauen wie eine thailändische Nudelsuppe gemacht wird.
Miniatur Prehar Vihear Oder aber den drei Pagoden Pass, der im Original an der Grenze zu Myanmar ist, entlang fahren und schon mal die Fotomotive festlegen.

Das Gelände hat von oben betrachtet auch die Form von Thailand, man betritt es vom Süden her, was Malaysia entspräche. Gebaut wurde es schon 1972, erschaffen von einem thailändischen Unternehmer names Khun Lek (Praphai) Viriyapan. Zur Eröffnung kamen der thailändische König und die britische Königin.

Weil das Gebiet sehr groß ist, kann man sich entweder gratis Fahrräder ausleihen, einen Golfwagen mieten oder mit den kleinen offenen Bussen fahren, die regelmäßig verkehren.

Der Eintritt kostet 500 Baht pro Person, dafür bekommt man aber auch eine Karte des Geländes und eine Beschreibung auf Deutsch. Man kann hier locker einen ganzen Tag verbringen.

Written by thomaswanhoff in: Asien,Thailand |
Dec
16
2013
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Was Bangkok noch zu bieten hat: Der kleine Dschungel in der Flussschleife

Die meisten Touristen die nach Bangkok kommen bleiben hier nur ein paar Tage und reisen dann entweder weiter an die Strände oder aber nach Norden. Dabei hat Bangkok eine Menge zu bieten. Wer bereits den Palast und den Wat Po gesehen hat, im Jim Thompson Haus war und auch am Chaktuchak-Markt, der wird denken das war es mit den Highlights. Weit gefehlt! Die Schätze liegen in den Außenbezirken.

Bangkok hat zum Beispiel eine kleine Halbinsel, die ausschaut wie ein Dschungel. Tatsächlich sind es vor allem kleine Pfade die durchs Terrain führen und ein Mekka für Radfahrer bieten.

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Dort wo der Chao Praya Fluss eine Schleife macht befindet sich der Sri Nakhon Khuean Khan Park And Botanical Garden und unterhalb jener Dschungel, der den Platz so besonders macht. Wer länger bleiben möchte, kann sich im Bangkok Tree House einquartieren, ein ökologisch konzipiertes Boutiquehotel im Baumhausstil aber mit allen Anhemlichkeiten die man braucht. Das Hotel organisiert auch Fahrradtouren.

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Auf jeden Fall sollte man den Bang Nam Phueng Floating market besuchen. Der Markt schwimmt nicht mehr wirklich, sondern ist entlang eines Kanals gebaut, aber ein kleines Juwel. Äußerst sauber in gut in Schuss gehalten bietet der Markt Souvenirs, viele Leckereien, Obst, Pflanzen und auch wunderschöne Cafes. Der Markt ist nur am Wochenende offen. Und alles zu lokalen Preisen. Viel Touristen gibt es hier nicht, aber die meisten Verkäufer bemühen sich zumindest ein wenig Englisch mit Ausländern zu sprechen. Viele Preise sind heute übrigens Fixpreise, handeln ist dann nicht angebracht.

Am einfachsten kommt man dorthin wenn man die BTS skytrain nach Udom Suk oder Bagna nimmt und vor dort ein Taxi oder Motokike zum Wat Bang Na Nok pier. Von dort fährt eine Fähre über den Fluss (kostet 4 Baht, bezahlt wird beim Anlegen auf der anderen Flussseite). Dort angekommen kann man schauen ob ein Taxi da ist oder ein Motobike nehmen, das einen für 20 Baht zum Bang Nam Phueng Markt bringt.

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Written by thomaswanhoff in: Thailand |
Nov
28
2013
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UPDATE: Situation in Bangkok

Hier mal ein kurzes Update für alle die über Weihnachten nach Bangkok wollen uns ein wenig Angst haben was hier los ist. Zur Zeit besetzen Demonstranten der Opposition FRIEDLICH einige Ministerien. Das heisst auch dass bisher die Regierung nichts unternommen hat das zu verhindern, weil man auf alle Fälle Gewalt verhindern will.
Keiner weis so recht wie das ausgehen wird. Die Opposition will die Regierung zu Fall bringen und man hört bereits Töne dass man die Verfassung ändern will – weg von einer Demokratie hin zu … das weiss man da wohl selbst noch nicht. Für diesen Fall könnte entweder die Regierung die Geduld verlieren und die Proteste niederschlagen oder aber, wie eigentlich üblich in Thailand, die Armee schreitet ein und übernimmt erst mal.
Alle Szenarien haben eines gemein: Sie werden sich, so die Erfahrung, in bestimmten, isolierten Bereichen in Bangkok abspielen. Man sollte diese Bereiche meiden und bei Reisen ins Land ebenfalls keine Demonstrationen besuchen. In der Regel wird vor Gemeindehäusern und Landratsämtern demonstriert, nicht aber vor Sehenswürdigkeiten.
Ich kriege hier im Süden Bangkoks gar nichts mit von den Demos und noch ist auch der Shopping-District nicht betroffen. Grand Palace und Wat Po sind ebenfalls zugänglich. Also, wer eine Thailandreise geplant hat, nicht aufregen, das wird schon….

Written by thomaswanhoff in: Asien,Thailand |

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