Oct
06
2010
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Die Schönheit des Mekong-Deltas

Ich habe an einem Projekt mitgemacht, dass einen Fotowettbewerb zu Bildern im Mekong Delta zum Inhalt hatte. Eigentich geht es dabei um den Klimawandel, aber es sind so schöne Bilder dabei, dass ich mir dachte, sie passen auch auf eine Reiseseite.
Die Fotos zeigen vor allem wie Vietnamesen ihre Umwelt und ihr Land sehen. Mal weniger Klischees, dafür eine Realitätwie wir sie aus dem Reisebus kaum wahrnehmen können. Bilder wie dieses zum Beispiel von Duy Bang:
Mekong Delta 1
Oder dieses von huynhdungphoto:
Mekong 2

Wer mag kann sich durch die Gallerie klicken und sehen, wie man im Land selber eine Region sieht, die wir sonst nur als Reiskammer und Obstgarten Vietnams kennen.

Written by thomaswanhoff in: Asien,Vietnam |
May
18
2010
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Reisen nach Thailand

… verkaufen sich gerade etwas schwer. Doch soll man wirklich nicht nach Thailand reisen?
Ich denke Phuket und Koh Samui sind sicher und dort gibt es keine Proteste. Strandurlaub ist also gesichert, und der Flughafen in Bangkok ebenso. Die Proteste sind in der Innenstadt. Allerdings sollte man derzeit wirklich nicht auch nur in die Nähe der Proteste gehen, also nix mit Shopping.
Übrigens ist es auch gar kein Problem, nur in Bangkok umzusteigen und zum Beispiel nach Laos, Kambodscha oder Vietnam weiterzufliegen. Diese Länder bieten ebenfalls reichhaltige Kultur, tolles Essen und – vor allem Vietnam – auch schöne Strände.

Natürlich gibt es immer ein Risiko beim Reisen in ferne Länder, aber noch sterben Ausländer in Asien bei Verkehrsunfällen oder weil ihnen eine Kokosnuss auf den Kopf fällt. Und wer am 1. Mai in Berlin oder Hannover in der falschen Strasse steht, kann auch sein blaues Wunder erleben.

Written by thomaswanhoff in: Asien,kambodscha,Thailand,Vietnam |
Apr
09
2010
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Unfallbearbeitung in Südostasien

Ich möchte das mal um eine weitere Sicht der Dinge in Südostasien ergänzen.
Es klingt nicht nur gruselig, es ist es auch: In Vietnam (aber auch in Kambodscha) passiert es immer wieder, dass ein LKW-Fahrer statt einem Unfallopfer zu helfen es noch einmal überfährt, um sicher zu sein, dass es tot ist.
Unfall in Hoi An by Marika
Der Grund: Für einen Verletzten muss der Fahrer ein Leben lang zahlen, und zwar an die Familie, für einen Toten gibt es eine einmalige Zahlung. Auch die Gefängnisstrafen fallen geringer aus, schlicht weil der Tote nichts mehr Belastendes sagen kann. Zeugen finden sich ohnehin kaum welche, und oft genug kann auch die Firma des LKW-Fahrers einen gewissen Einfluss auf einen Urteilsspruch nehmen.
So nachzulesen in einem Bericht der Thanh Nienh News am vergangenen Wochenende

Truck drivers often say it’s better to kill someone in an accident than injure them. The logic, half urban legend, half real, is that those responsible for injuries have to pay compensation for the rest of a victim’s life, while those who kill someone in a traffic accident only make a one-off payment and possibly a short jail sentence.

Ein Verkehrsunfall in Vietnam (und auch Kambodscha) kann mehrere Szenarien haben: Tötet ein Fahrer einen Menschen in einem Dorf auf der Durchfahrt, so wird er Gas geben und so schnell wie möglich fliehen – zumindest bis zur nächsten Stadt. Der Grund: Verärgerte Dorfbewohner könnten in lynchen. In Vietnam ist diese Gefahr geringer als in Kambodscha, wo solche Fälle oft genug passieren. Wird ein Mopedfahrer verletzt und der Unfall beobachtet, kommen viele Menschen zum Unfallort – und entledigen ihn erstmal seines Telefons und Geldes. In Kambodscha werden dann Fotos gemacht, die später in aller Brutalität in lokalen Zeitungen erscheinen.

In Vietnam ist in der Regel die Polizei vor Ort (nicht immer sofort) und wird bei tödlichen Unfällen oder solchen mit Schwerverletzten auch einen Verfahren eröffnen. Das ist aber oft genug nur ein formaler Akt, der aber mit bestimmten Gebühren verbunden ist.

Je schneller ein Fahrer eine Kompensation zahlt, umso besser, gleich, ob das für die (oft aufwändige) Beerdigung reicht.

“We had to place her coffin on the sidewalk during the funeral because the house and the alley were too small,” Mai said, adding that they had to borrow illegal high-interest loans of VND60 million from shady loan sharks for the funeral.
The family still owed VND40 million in loans after using Tuan’s VND20 million in compensation.

Der Grund warum Fahrer oft genug ohne eine Strafe wegkommen, liegt im System:

“In reality, finding witnesses and corroboration that the driver deliberately murdered a road accident victim is extremely tough,” said Nong.

Es finden sich vor allem nicht wirklich glaubwürdige Zeugen, weil die meisten Partei ergreifen – manchmal auch gegen Gebühr. Und da gilt dann in der Tat im Zweifel für den Angeklagten.

Mir wurde im übrigen auch berichtet, dass es bei LKW-Fahrern das 3-Strikes-Prinzip gibt. 3 Tote bezahlt die Firma.

Foto von Marika

Written by thomaswanhoff in: Asien,kambodscha,Vietnam |
Mar
22
2010
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Südostasien wirbt mit gemeinsamer Webseite

Einigkeit herrscht nicht immer bei den südostasiatischen Ländern, und ein gemeinsames Auftreten abseits eines ASEAN-Gipfels sieht man auch selten. Im Tourismus wird es jetzt versucht: www.southeastasia.org ist eine Webseite die Touristen alles notwendige an Informationen üebr die Destination Südostasien bieten soll.

Rubriken aufgeteilt in
Beach, Nature & Wildlife
Cruise, Tours & Rail
Education & Volunteering
Fun & Leisure
Outdoor & Water Sports
Culture & Heritage
Food & Nightlife
Health & Spa

sollen dem Reisenden eine erste Orientierung geben. Culture und Heritage beispielsweise listet nicht nur Tempel und Bauwerke, sondern auch Veranstaltungen rund um die Kultur in Asien. Interaktive Karten, ein Forum und ein Fotogewinnspiel lassen den Webseitenbesucher auch ein wenig mitmachen.

Beim Booking allerdings stürzte im Test der Server erst ab, dann stimmt das CSS nicht. 🙂 Angeboten wird ein Service der offenbar mehrere Webseiten durchsucht.

Written by thomaswanhoff in: Asien,kambodscha,Thailand,Vietnam |
Dec
16
2009
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Der versteckte Charme von Vietnam

Vietnam hat vor allem deswegen wenige Wiederholer als Touristen, weil es keine gute Infrastruktur hat. Es dauert schlicht zu lange um zu den Destinationen zu gelangen, und dort angekommen ist wenig zu sehen. Was aber nicht heisst, das es nichts zu sehen gibt in Vietnam. Mein Freund Tim Russel von Come and Go Vietnam kommt gerade von einer Entdeckungsreise aus dem Mekong Delta zurück und hat dort einen wahren Schatz gehoben.
Anitques
Er fuhrt mit dem Ben Tre Boot, als der Guide ihn fragte, ober nicht die Sammlung von Mr. Kanh sehen wollte. Dieser sammelt Antiquitäten und zeigt sie auch gerne. Sein Haus ist mit dem Boot gut erreichbar, und schon beim Betreten sieht man so viele Ausstellingsstücke das man damit mehr als ein Fotobuch erstellen könnte.

Khanh sammelt Antiqitäten so lange er denken kann und sein Haus, ein traditionell gebautes und mit einem gedeckten Dach versehenes Gebäude wir man sie kaum noch sieht, ist so voller Artefakte, dass man kaum mehr sich dort bewegen kann.Von Töpfen aus der Ming Dynastie über Khmer Vasen aus dem 16 Jahrhundert findet man hier alles. Faszinierend auch die Sammlung an alten Fotos und Dokumenten. Man sieht Bilder aus sieben Generationen, unter anderem die Ernennung seines Onkels zum Statthalter durch die französischen Besatzer 1930. Am Ende lohnt sich ein Rundgang durch einen traumhaft schönen Garten.

Tim hilft bei der Organisation eines solchen Ausflugs, bei Interesse einfach auf die Webseite gehen (englisch)

Written by thomaswanhoff in: Asien,Vietnam |
Dec
03
2009
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Tourismus aus asiatischer Sicht

Wenn wir über Tourismus reden, dann denken wir immer westliche Länder sind die Reisekönige, weil wir uns das leisten können. Zum einen sind Deutsche eher faul. Das eigene Land ist immer noch am meisten gebucht, und viele verbringen eher einen Urlaub im Hotel im Schwarzwald denn in Hanoi.
Wer aber Fernreisen macht sieht zum Beispiel in Vietnam viele westliche Touristen, und weil man zum einen eine höhere Aufmerksamkeit für die eigenen Leute hat und zum anderen oft Asiaten nicht unterscheiden kann, glaubt man schnell, die meisten Touristen kommen aus dem Westen.

Die Zahlen sprechen eine andere Sprache, wie man am Beispiel Vietnam sieht:
Es führt ganz klar China (476,489) vor den USA (368,089), Südkorea (327,384), Japan (326,274), Taiwan (246,635), Australien (193,285), Frankreich (159,401), Malaysia (146,206) und Thailand (138,750). Alle anderen machen noch einmal 900.000 aus.

Man sieht dass es einen intensiven innerasiatischen Tourismus gibt. Für Kambodscha sind diese Zahlen ähnlich. Bei Touristen aus den USA, Frankreich und Australien muss man noch hinzufügen, dass viele so genannten Vietkieu sind, also Auslandsvietnamesen, die ihre Familien besuchen oder Geschäfte machen, aber ein Toursitenvisum beantragen.

Natürlich sind die nackten Zahlen nicht alles. Tatsächlich nämlich lassen asiatischen Touristen längst nicht so viel Geld im Land wie westliche. Gerade Koreaner suchen billige (und meist koreanische Hotels), gleiches gilt für Chinesen. Nur Japaner suchen bisweilen höherpreisige Unterkünfte.

Written by thomaswanhoff in: Asien,Travel,Vietnam |
Nov
04
2009
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Billig nach Vietnam

Ich habe ja ein Interesse daran, dass viele Leute nach Vietnam kommen. Deswegen hier fast ungekuerzt die Mitteilung der Vietnam airline, die haben naemlich gerade guenstige Fluege vopn Deutschland.
Vietnam Airlines erweitert das laufende Vietnam-Special, das noch bis zum 10. Dezember 2009 gilt: Der Hinflug kann ab sofort auch für die Strecke Frankfurt–Hanoi gebucht werden. Dadurch sind Neubuchungen für Hinflüge nicht mehr auf die Strecke von Frankfurt nach Saigon beschränkt.

Noch bis zum 10. Dezember 2009 können Asien-Reisende das Special in der Economy Class buchen und sich dann auf ein außergewöhnliches Reiseerlebnis an Bord der Boeing 777-200ER freuen. Den exklusiven Service gibt es für Hinund Rückflüge von Frankfurt nach Hanoi oder Saigon in der Economy Class schon ab 699 Euro, inklusive Steuern und Gebühren.

Gleichzeitig nimmt Vietnam Airlines mit Tuy Hoa und Pleiku zwei neue Inlandsziele in das Streckennetz auf – und beide können im Rahmen des Specials ohne Aufpreis dazugebucht werden. Denn bei jedem Langstreckenflug ab Deutschland in der Economy Class sind zwei Anschlussflüge in die Region im Reisepreis enthalten: nach Laos (Vientiane, Luang Prabang), Kambodscha (Phnom Penh, Siem Reap) oder zu Zielen innerhalb Vietnams. Für diese Verbindungen fallen für die Reisenden nur die jeweiligen Steuern und Gebühren an.

Für 15 Euro pro Strecke kann Rail & Fly in der 2. Klasse hinzugebucht werden. Die Tickets müssen innerhalb von sieben Tagen nach der Buchung ausgestellt werden. Klassen-Mix ist möglich, hierbei gelten die Bedingungen der niedrigeren Klasse. Gabelflüge auf den Strecken Frankfurt – Saigon und Hanoi – Frankfurt sind ebenfalls möglich. Das Special gilt für Buchungen in der Buchungsklasse N. An Tagen, an denen das gewünschte Ziel nicht angeflogen wird, ist ein kostenloser Transfer (allerdings kein Stop-Over) von Hanoi nach Saigon oder umgekehrt möglich. Die Flüge müssen spätestens 72 Stunden vor Abflug bestätigt werden.

www.vietnamairlines.com

Written by thomaswanhoff in: Airlines,Asien,Vietnam |
Sep
10
2009
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Hotels in Vietnam: Discount für Einheimische

Die Saigon Times berichtete vor einigen Tagen über ein neues Marketing-Konzept von Hotels in Ho Chi Minh City: Für Vietnamesen gibt es jetzt in 5-Sterne-Hotels einen 505-Rabatt. Mit im Boot bei der Aktion sind das Mövenpick (das gerade erst noch zu einem 5 Star Hotel umgebaut wird), das New World Saigon, das Legend Hotel, Sheraton und Rennaissance Riverside sowie die eher viertklassigen Rex und Windsor. Mit der ” Ein Tag in einem 5-Sterne-Hotel” will an bis Ende Oktober den Einheimischen eine Möglichkeit geben, einmal ein solches Hotel von Innen zu sehen und sich eine Übernachtung leisten zu können.

Das Rex und das Majectic, beide eher 4 Sterne, verlangen trotzdem noch 80 Dollar für eine Übernachtung, das Legend 110 US-Dollar. Das auch nur für die erste Nacht.

Das ParkHyatt hat wohlweisslich eine Teilnahme angesagt, ebenso das Equatorial. Der Sinn der Aktion ist nicht ganz klar: Wer sich 80 Dollar für eine Nacht leisten kann, zahlt auch mehr. Es scheint eher, dass man seitens der Hotel-Association wieder einmal irgendeine Aktion machen möchte, und eventuell auch politischer Druck im Hintergrund stand, sich mehr Einheimischen zu öffnen.

Die meisten Top-Hotel in Saigon haben internationale Geschäftsreisende als Gäste, für die die Aktion ohnehin nicht in Frage kommt.

Das Majestic hatte eine Woche nach Beginn der Aktion 16 Übernachtungen zusätzlich.

Die meisten Hotels in Vietnam haben immer noch zu hohe Preise verglichen mit dem Standard und Service, den man bekommt. Vor allem die ehemaligen Staatshotels, jetzt meist unter der Regide von Saigontourist, schaffen internationale Standards nicht.

Written by thomaswanhoff in: Asien,Vietnam |
Aug
11
2009
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Deutschen reisen wieder verstärkt nach Asien

Mehrere asiatische Tourveranstalter geben sich optimistisch was die Nachfrage aus Deutschland angeht: Thailand, Burma, Kambodscha und Vietnam scheinen wieder steigende Touristenzahlen zu haben. Vor allem die Buchungen für die Wintersaison scheinen erfreulich, sagt auch Luzi Matzig von Asian Trails. Hamish Keith von Exotissimo sieht ebenfalls eine größere Nachfrage bei FIT (Individualreisenden) und MICE (Konferenzen und Incentives), vor allem aus Europa. Das bestätigt auch Indochina Services, lediglich Vietnam hinke noch etwas hinterher, vor allem wegen der immer noch hohen Hotelpreise.

Tatsächlich hat die Kampagne “Impressive Vietnam” wohl nicht den Effekt gebracht, den sie sollte: Die überteuerten ehemaligen staatlichen Hotels sind lediglich auf ein normales akzeptableres Niveau gesunken. Auch deshlab versucht Vietnam Airlines in Europa jetzt mit Sonderpromotions Kunden zu locken.

Written by thomaswanhoff in: Asien,Thailand,Travel,Vietnam |
Jul
25
2009
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Phu Quoc, die Perle Vietnams

Sao beach

Phu Quoc ist nicht nur ein Zentrum der Perlen- und Austernfischerei, es sieht auch aus wie eine – wenn auch unregelmäßig gewachsene – Perle. Die kleine Insel im Südwesten Vietnams ist drauf und dran, das Mallorca Südostasiens zu werden.

Die Gründe liegen auf der Hand; Traumhafte, noch unerschlossene Strände, gute Lage (eine Flugstunde von Saigon) und eine noch recht unberührte Natur.

Wie man hinkommt:
Phu Quoc hat einen kleinen Flughafen, der neue internatinale soll 2012 fertig gestellt werden. Es gibt einen kleineren Hafen für die Fischerbote (kann man sich mal anschauen, eine halbe Stunde reicht aber auch) und einen Hafen für die Fähren (die nach Rach Xia, Fahrtzeit per Speedboat etwa 3 Stunden, per Fähre 6 Stunden).

Wo man übernachtet:
Je nach Budget gibt es kleine Guesthäuser und schöne Ressorts. Wir residierten im La Veranda, wohl eines der besten Hotels. Etwa 10 Autominuten von der Stadt Duong Dong am Strand gelegen bietet es Abgeschiedenheit und ein wenig Luxus. Sowohl die Anlehnunge an den Kolonialstil als auch die überaus freundliche und hilfsbereite Belegschaft haben uns gefallen. Auch das Spa ist gut, die Managerin überwältigend freundlich. Das Restaurant hat faire Preise, die Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet (wir hatten einen Bungalow) und mit Aircondition, Wifi und TV augestattet. Auch gut sind die Cassia Cottages und das Mango Bay (letzteres ohne Aircon, aber mit Traumstrand).

Was man macht:
Wie oben erwähnt kann man sich Perlenfischerei anschauen. Ob man Perlen hier kauft, bleibt jedem selbst überlassen. Wenn dann aber lose Perlen, denn der Schmuck der hier gefertigt wird sieht doch recht einfach und bescheiden aus.

Phu Quoc ist auch berühmt für seine Fischsauce Nuoc Mam. Über 200 Fischsaucenfabriken feilschen darum, die beste zu sein. Letztlich ist es Geschmackssache, nur soviel: Je dunkler umso geringer die Qualität. Ebenfalls lecker ist übrigens auch die Mischung aus Pfeffer, Knoblauch und Salz, die ebenfalls zum Kauf anbegoten wird.
Fish sauce barrels
Apropos Pfeffer: Im Norden der Insel gibt es Pfefferplantagen zu besichtigen. Man kann sich ein Motobike mieten (bitte den Helm auch benutzen und nicht zu schnell fahren, es sterben schon genug Leute – auch Ausländer – auf Vietnams Straßen) oder eine Tour mit Guide und Fahrer buchen. Wer im Süden unterwegs ist sollte unbedingt am Sao Beach Halt machen: Ein traumhaften Stück Strand mit sehr flachem Wasser und guten Restaurants.

Phu Quoc erlebt derzeit einen Investorenboom. Neue Straßen, neue Häfen, neur Flughafen, neue Hotels. Wohin die Reise geht bleibt abzuwarten. Zum einen hat die Insel schon jetzt ein Stromproblem: Alles kommt aus Generatoren, Solar -und Windenergie sind in Vietnam noch immer ein Fremdwort. Auch sind die Frischwasserreserven noch unklar. Für die Menschen auf der Insel, die überwiegend von der Fischrei leben, dürfte der Tourismus eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen bedeutet. Auch für die Umwelt muss Tourismus nicht immer das schlechteste sein: Saubere Strände findet man eigentlich nur dort, wo Hotels sind. Und letztlich liegt der Charme der Insel nicht nur in den Stränden, sondern auch in der Landschaft.

Written by thomaswanhoff in: Asien,Vietnam |

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