Aug
29
2010
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Urlaub in Bac Lieu, Vietnam

Dieser Beitrag ist nicht ganz ernst zu nehmen. Aber seit ich meinem letzten Aufenthalt in Bac Lieu mehrere Touristengruppen gesehen habe, dachte ich, ich muss etwas schreiben. Zunächst einmal, wo ist Bac Lieu?
Hier:

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An der Südspitze Vietnam. Manche machen hier halt auf dem Weg von Can Tho nach Kambodscha. Ich traf sogar jemanden, der hier ein Grundstück kaufen wollte, weil die Preise noch günstig seien. Das einzige Hotel, das man empfehlen kann, ist das Bac Lieu Hotel. Das VIP Zimmer kostet 500.000 VND pro Nacht, ich kann es empfehlen. Das Restaurant ist grauselig, wer nur eine Nacht da, ist sollte die Straße runtergehen zum Kitty Cafe.
Kitty Cafe
Vegetarier biegen vor dem Kitty Cafe links ab, gehen die Straße über die nächste Kreuzung und finden dann im Com Chay Restaurant in sehr lokaler Atmosphäre ein sehr gutes vegetarisches Buffet (Tip: Das vegetarische Banh Mi).
Bac Lieu ist klein und definitiv nicht für Touristen gebaut. Es ist eine kleine Provinzhauptstadt, auf dem Land leben Reisbauern und Shrimpfarmer. An der Küste schrumpfen die Mangrovenwälder und deshalb kommt mehr Salzwasser ins Landesinnere und die fehlenden Wurzeln fördern die Erosion. Steigt der Meeresspiegel, ist Bac Lieu als erstes unter Wasser.
Mangroven
Dennoch gibt es auch hier etwas zu sehen. Kommt man aus dem Bac Lieu Hotel, dann liegt gleich linkerhand ein Gebäudekomplex, der heute ein Hotel und ein Restaurant beherbergt. Einst gehörte das Haus einem berüchtigten reichen jungen Mann, der wohl auch ausschweifende Parties feierte.

Casanovas Haus
Wer vom Hotel aus rechts geht und am Abendmarkt sich links hält, wird zwei weitere schöne Kolonialstilgebäude entdecken, eines davon ist die Bücherei. Am Ende des Marktes (die Essenstände bieten ein gutes Ban Xeo und Cha Gio) liegt ein kleiner Tempel.
Ausserhalb Bac Lieu lohnt ein Ausflig an die Küste in die Touristenzone (die heißt so weil ein kleiner Steg zu zwei Restaurants führt, von denen man einen sehr schönen Ausblick hat). Auf dem Rückweg Ausschau halten nach dem einige Hundert Jahre alten Mangobaum (ein Schild weist darauf hin).

Alter Mangobaum Etwa dreissig Minuten Fahrt dauert es, um zu den sehr schönen Khmer Pagoden zu kommen.

Khmer pagoda in Bac Lieu
Bac Lieu hat wenigstens eine recht gut ausgestattete Apotheke (vom Hotel am Supermarkt vorbei, dann links), in der eine Person Englisch spricht.
Am Hotel selbst ist auch ein Reisebüro, in dem man wohl auch Bustickets kaufen kann.
Wie gesagt, mir fällt kein wirklicher Grund ein, nach Bac Lieu zu reisen, um Urlaub zu machen, aber wer aus welchem Grund auch immer schon mal da ist, dem kann das vielleicht helfen.

Written by thomaswanhoff in: Asien |
Aug
02
2010
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Tour Vientiane – Vang Vieng


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Written by thomaswanhoff in: Asien |
Aug
01
2010
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Nochmal Backpacker, jetzt in Vang Vieng, Laos

Ich mag sie einfach nicht, jene Backpacker, die glauben in Laos kann man machen was man Zuhause nicht darf: Bierflaschen in den Fluss werfen, ein idyllisches Tal mit Musik beschallen und überhaupt sich einen Dreck um die Kultur des Landes kümmern – und schon gar keinen Respekt zollen. Man kann sich in Asien auch die Landschaft anschauen, gerne Kajaken oder auch tuben, aber aus einem buddhistischen Entwicklungsland einen Funpark machen, in dem man mit Beerlaoshirt oder nur im Bikini herumläuft, geht mir gegen den Strich. Das ist eine neue Form des Kolonialismus.

Written by thomaswanhoff in: Uncategorized |
Jul
19
2010
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Backpacker: Ist Benehmen wirklich so schwer?

Monks in a pagoda

Sie sind überall und denken, sie sind unglaublich cool: Backpacker. Was früher noch über 30jährige auf der Suche nach dem Sinn des Lebens waren, sind heute 20somethings auf der Suche nach Spaß. Und der soll bitte wenig kosten. Deshalb läßt man sich gerne in Drittweltländern nieder, wo Bier und Drogen günstig sind. Kambodscha, Vietnam und Laos sind da nur einige Länder, die unter Backpackers zu leiden haben.
Leiden? Ja. Denn der Backpacker lässt nicht wirklich viel Geld im Land. 10 Dollar pro Übernachtung, billiges Essen am Straßenrand (mit den bekannten Nebenwirkungen), billiges Bier am Abend.
Ich erinnere mich, wie es in Kambodscha fast jeden Tag zu Diskussionen mit Tuktukfahrern kam, weil Backpacker zu wenig bezahlen wollten (und zu blöd waren ihren ach so heiligen Lonely Plant zu lesen, in dem steht, dass man vorher einen Preis ausmachen soll).

Was aber gerade in Thailand, Laos und Kambodscha wirklich zu weit geht, ist das Benehmen der Backpacker. Natürlich sind damit nicht alle gemeint, aber aus eigener Erfahrung würde ich sagen es ist fast 50/50.
Die oben genannten Ländern sind buddhistische Länder, in denen Kultur und Tradition noch gelebt werden. Es bedarf eigentlich nicht viel, das zu respektieren. In Deutschland laufe ich nicht mit einer Bierflasche durchs Kloster oder hänge meine Baseballkappe ans Kruzifik. In Asien habe ich das gesehen. In Luangprabang scheinen Backpacker alle Manieren aufzugeben: Dort werden Mönche angefasst, festgehalten, vor die Kamera gezerrt, als ob das hier Disneyland wäre.

Liebe Backpacker, es ist schön das ihr reist, aber bitte befolgt eine paar simple Regeln:

Asiaten ist es peinlich nackte Haut zu zeigen UND zu sehen. Bitte bedeckt Oberkörper,( Schultern, Rücken, Brust und Bauch) und Oberschenkel mit Kleidung. (In Laos heißen Backpacker auch Monkeytails, weil die Männer ihr T-Shirt hinten in die Hose stecken und das wie ein Schwany herumbaumelt). Wer zuhause mit einer Jeans zufrieden ist, sollte die doch bitte auch in Asien tragen. Jeans sind robuts, lassen sich schnell waschen und trocken hier und schützen auch vor der Sonne.

Auch wenn die Asiaten gerne mal ein Bierchen trinken, muss man NICHT am helllichten Tag mit einer Bierflasche in der Hand auf der Straße herumlaufen.

Ein Wasserfall, ein Strand, ein kleiner Teich laden zum Schwimmen ein. Zum Schwimmen. NICHT zum FKK, Oben-Ohne-Baden. Auch nicht zum Bierflaschen-Weitwurf. Man wirft den Müll in Mülleimer oder nimmt ihn wieder mit.

Mönchen werden in Asien besonders respektiert. Nur weil ihr in Euren Heimatländern vielleicht noch keinen Mönch gesehen habt, müsst ihr hier die Mönche nicht wie Freiwild behandeln. Man MACHT NICHT ungefragt ein Foto von einem Mönch. Frauen fassen Mönche NIEMALS an. Westler müssen Mönchen auch nichts opfern, schon gar nicht schlechten Reis, den sie von einem windigen Händler am Morgen gekauft haben. Das Wesen der Opfergabe liegt unter anderem darin, dass man die Speisen selbst zubereitet hat.

Ein Kloster und ein Tempel sind heilige Orte und keine Yogaschule. Menschen beten dort. Man fasst KEINE Buddhastatuen an (und schon gar nicht am Kopf), man macht KEINE lustigen Fotos mit einer Buddhastatue (oder gar einem Mönch). Man zieht die Schuhe aus, wo es verlangt wird. Man bedeckt Schultern und Brust wenigstens mit einem Schal, wenn man schon meint im Tank-Top herumlaufen zu müssen.

Arme Menschen, vor allem alte arme Menschen, haben keine Rente und müssen deshalb oft bis ins hohe Alter arbeiten. Ihre Geld verdienen sie oft mit dem Verkauf von Losen oder Früchten oder was immer sich verkaufen läßt. Sie sind KEINE Fotomodels. Wer sie fotografiert, sollte wenigstens um Erlaubnis bitten und auch etwas kaufen von ihnen.

Kinder werden NIEMALS am Kopf angefasst.

Besucher und Expats aus dem Westen haben immer noch in Asien ein hohes Ansehen. Es wäre schön wenn es so bleibt.

Fuer diejenigen die es nicht glauben wollen: eben habe ich einen Bericht aus Vang Vieng bekommen, wo die Backpacker sich as Laos angeht besonders schrecklich benehmen; Die Folgen:

In the wake of increased rubbish dumping, local fishermen in Vangvieng district are being forced to fish with torches by night, so as to avoid stepping on broken glass. This makes their task very difficult as light can frighten fish, sending them darting every which way.

und weiter:

In an attempt to minimise damage to the surrounds, authorities have encouraged shop and bar owners to sell cans of beer instead of bottles, as they have a smaller impact on the environment. Many businesses along the river are abiding by the rules yet some still sell bottles to visitors because they can earn more profit doing so.
“The authorities have already put measures in place to ban shops and bars from selling bottled beer for visitors to take to the river, as the bottles which are often left in the water are damaging the environment. However, some shops have ignored the ban and we are looking for ways to reprimand them,” said Vangvieng district Deputy Governor, Mr Phonekeo Khounphon.:

Nachzulesen bei Laovoices.com

Written by thomaswanhoff in: Asien |
Jul
12
2010
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Ab in die Sonne: Worauf beim Reisen in warme Länder zu achten ist

Ich lebe jetzt seit drei Jahren in Asien und habe nicht einmal einen Sonnenbrand gehabt. Auch 10 Jahre Reisen haben mir höchstens 4 Mal einen roten Nacken beschert. Wen ich mir aber anschaue, wie hier in Laos, Vietnam und Kambodscha Touristen herumlaufen, möchte ich Aktien von dermatologischen Kliniken kaufen. Nicht nur dass die Sonne hier stärker scheint als in Deutschland und man schon deshalb aufpassen muss, man ist in der Regel als Tourist auch länger draussen. Und Sonnencreme alleine hilft eben nicht. (Es geht dabei übrigens nicht nur um Sonnenbrand. Ich rede vor allem von der Hautkrebsgefahr).

Wer also in sonnige Länder reist, sollte:

1. Schatten suchen wo immer es möglich ist
2. Einen Hut tragen und Kleidung, die mindestens die Schultern bedeckt, besser auch Arme und Beine
3. Die Zeit in der Sonne auf ein Minimum reduzieren
4. KEIN Sonnenbad am Strand nehmen
5. Genügend trinken. Und zwar nicht nur Wasser, sondern am besten Getränke mit Mineralien. Ein Bier am Abend zum Beispiel ist keine so schlechte Massnahme.
6. Rad- und Motobikefahrer sollten Handschuhe haben oder sich wenigsten die Handrücken eincremen.
7. Vorsicht bei Bootsfahrten, man unterschätzt gerne die Zeit die man da in der Sonne ist.

Written by thomaswanhoff in: Uncategorized |
Jul
04
2010
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Buddha Park (Xieng Khuan) In Vientiane, Laos

Der Buddha Park oder auch Xieng Khuan ist etwa 27 Kilometer ausserhalb von Vientiane und auf dem Weg zur Freundschaftsbrücle gelegen (genauer gesagt 6 Kilometer hinter ihr). Von der Stadt aus mit einem Auto dauert es etwa 40 Minuten. Der Park besteht aus vielen Buddha-, aber auch Hindustaturen. Der Erbauer, Luang Pu Bunleua Sulilat , wollte Buddhismus und Hinduismus vereinen. Dies zeigt er in dem 1958 geschaffenen Park. allerdings musste er 1975 nach Thailand fliehen, wo er einen ähnlichen Park schuf. Eintritt 5000 Kiep, für Kamers werden nochmal 3000 Kiep verlangt (knapp ein Dollar zusammen).

Written by thomaswanhoff in: Asien |
Jun
16
2010
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Backpacker vs. Flashpacker

Ich habe gerade ein neues Wort gelernt: Flashpacker. Das sind solche Toursiten, die kurzentschlossen sich in den Urlaub machen. Sie sind keine Pauschalurlauber, die 2 Wochen Mallorca buchen, sind aber auch keineBackpacker, die mit einer UNterhose (wenn ueberhaupt) 3 Wochen auskommen. Der Flashpacker moechte ein Land kennenlernen und nimmt dafür auch einen Billigflug. Vorort reist er dann auch gerne mal mit einem lokalen Bus. Es muss kein 5-Sterne-Hotel sien, aber sauber sollte es sein und eine Klimaanlage haben. Weil der Flashpacker meist nur eine Nacht bleibt, ist Service nicht so wichtig. er bucht aber auch gerne einen Tagsausflug vor Ort. Er (oder auch sie) ist die Premium-Version des Rucksacktouristen. Die klassischen Backpacker waren uebrigens mal ueber 30, jetzt sind sie eher ueber 20 Jahre alt. Das Loch ueber 30 fuellen die Flashpacker. Ein Segen fuer den Tourismus, kann man mit ihnen doch Geld verdienen und ihnen auch einen guten Service bieten.
Tip fuer Laos: Bei Diethelm Travel einen Ausflug zur Organic Farm in Vang Vieng buchen.

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May
18
2010
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Reisen nach Thailand

… verkaufen sich gerade etwas schwer. Doch soll man wirklich nicht nach Thailand reisen?
Ich denke Phuket und Koh Samui sind sicher und dort gibt es keine Proteste. Strandurlaub ist also gesichert, und der Flughafen in Bangkok ebenso. Die Proteste sind in der Innenstadt. Allerdings sollte man derzeit wirklich nicht auch nur in die Nähe der Proteste gehen, also nix mit Shopping.
Übrigens ist es auch gar kein Problem, nur in Bangkok umzusteigen und zum Beispiel nach Laos, Kambodscha oder Vietnam weiterzufliegen. Diese Länder bieten ebenfalls reichhaltige Kultur, tolles Essen und – vor allem Vietnam – auch schöne Strände.

Natürlich gibt es immer ein Risiko beim Reisen in ferne Länder, aber noch sterben Ausländer in Asien bei Verkehrsunfällen oder weil ihnen eine Kokosnuss auf den Kopf fällt. Und wer am 1. Mai in Berlin oder Hannover in der falschen Strasse steht, kann auch sein blaues Wunder erleben.

Written by thomaswanhoff in: Asien, Thailand, Vietnam, kambodscha |
May
07
2010
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Busreisen in Vietnam

Ich reise heute per Bus nach Can Tho im Süden Vietnams. Bustouren bucht man am besten in der Pham Ngu Lao, die so genannte Backpackerstrasse. Ich habe mit der Firma Phuong Trang gebucht, es gibt aber auch noch Samco. Mailinh, die ich für Taxifahrten empfehle, sind was Busse angeht nicht die erste Wahl – vor allem weil sie auf manchen Strecken Kleinbusse einsetzen, die schrecklich unbequem sind. Wer nach Kambodscha reist, sollte Mekong Express buchen.
Was die Sicherheit angeht, sind die oben genannten Firmen wohl das beste was man bekommt. Doch das ist nach europäischen Standards nicht viel. Ich habe noch nie einen Busunfall gehabt, wohl aber gesehen. Es gibt keine Sicherheitsgurte, das Reifenprofil ist oft ziemlich runter, und die Fahrer heizen wie die Blöden. Dennoch fahre ich gerne Bus hier weil es immer noch das günstigste und umweltfreundlichste Mittel ist. Deutsche Firmen verkaufen diese Trips meist aus Versicherungsgründen nicht, was ich verstehen kann. Deswegen gilt: Vor Ort buchen, nicht den billigsten nehmen und schon gar nicht denjenigen, dessen Mitarbeiter Euch auf der Strasse anspricht.

Written by thomaswanhoff in: Uncategorized |
May
03
2010
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Test: Google Wave updates


Written by thomaswanhoff in: Uncategorized |

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